Berliner, die ein Massivhaus oder Fertighaus bauen wollen, können mitunter Geld sparen, wenn sie beim Hausbau Eigenleistungen erbringen. Einer aktuellen Umfrage des Bauherren-Schutzbundes (BSB) zufolge steht für die Mehrheit der Bauherren immer noch die Kostenersparnis im Vordergrund, wenn sie beim Hausbau selbst Hand anlegen. 96 Prozent der befragten 500 Bauherren gaben an, mit der Eigenleistung die finanzielle Belastung des Hausbaus reduzieren zu wollen. Immerhin 36 Prozent aller Bauherren wollen durch die Eigenleistungen das zu geringe Eigenkapital ausgleichen, so der Bauherren-Schutzbund in Berlin.

In erster Linie trauen sich private Bauherren zu, Ausbauarbeiten oder die Gestaltung der Außenanlagen in Eigenregie und mit Unterstützung von Freunden und Bekannten zu übernehmen. Ganz vorn steht Malern und Tapezieren (93 Prozent), gefolgt von der Gestaltung der Außenanlagen (79 Prozent). Immerhin noch 30 Prozent der befragten Bauherren würden auch die Trockenbauarbeiten im neuen Haus übernehmen, um Geld zu sparen.

Wie der Bauherren-Schutzbund mitteilte, gaben im Rahmen der Umfrage die Hälfte der Befragten an, mit Eigenleistungen maximal 10.000 Euro zu sparen, 13 Prozent sagten, dass sie gut und gerne 25.000 Euro im Rahmen von Eigenleistungen sparen. Der BSB empfiehlt Bauherren, Eigenleistungen dort zu favorisieren, wo die Lohn- und Gehaltskosten hoch sind. „Lohnkosten sind teuer und schlagen in vollem Umgang für die Bauherren zu Buche“, so der BSB. Vorsicht sollte jedoch bei Arbeiten geboten sein, die spezielle Kenntnisse der Bauvorschriften erfordern. Einige Gewerke wie Heizungs- oder Elektroinstallation gehörten gänzlich in die Hände von Fachfirmen.

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