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Besitzer einer Mietwohnung in Köln kennen das: Bezahlbarer Wohnraum am Rhein wird knapp. Wer zur Miete wohnt, ist zufrieden, wenn er noch eine akzeptable Miete zahlt. Doch viele Kölner geben womöglich mehr Geld für die Mietwohnung aus als sie müssten. Nach Angaben des TÜV Rheinland stimmt bei zwei Drittel aller Wohnungen die im Mietvertrag angegebene Mietfläche nicht mit der tatsächlich zur Verfügung stehenden Fläche überein. Die Folge: Viele Kölner zahlen unbewusst zu viel Miete.

Korrekte Angabe der Wohnfläche

Der TÜV Rheinland empfiehlt daher beim Abschluss eines Mietvertrages, einen Bausachverständigen hinzuzuziehen, der von der neuen Wohnung ein exaktes Aufmaß nimmt. Nur so lässt sich verhindern, dass Mieter womöglich viel zu viel Miete bezahlen. „Immer wieder kommt es vor, dass wir beauftragt werden, Privatwohnungen nachzumessen und dann zu ernüchternden Ergebnissen gelangen“, sagt Carsten Rohlfs vom TÜV Rheinland. Besonders eindrucksvoll ist das Beispiel einer Frau, die seit fünf Jahren eine Maisonette-Wohnung bewohnt: Die wahre Größe ihrer Unterkunft misst 58 Quadratmeter – zwölf Quadratmeter weniger als im Mietvertrag angegeben.
Eine rechtlich verbindliche Norm, Wohnflächen zu berechnen, gibt es nach Angaben des TÜVs nicht. Mitunter lohnt es sich jedoch, gegen die Falschberechnung vorzugehen und die zu viel gezahlte Miete zurückzuverlangen. „Wenn der Vertrag die Klausel enthält, dass die Quadratmeterzahl nicht zur Festlegung des Mietgegenstandes dient, haben Mieter auch bei größeren Abweichungen keine Chance, etwas dagegen zu unternehmen“, sagt Carsten Rohlfs vom TÜV Rheinland.

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