Aktuell Bau GmbH

Wer sich für den Bau eines Eigenheims entscheidet, muss auf diverse Kostenfallen gefasst sein. Das gilt besonders dann, wenn dem Bauherrn die nötige Erfahrung beim Hausbau fehlt. Sind die Fehler bei der Planung und Finanzierung des Bauvorhabens erst einmal gemacht, ist es meistens zu spät, um das Unglück noch abzuwenden. Damit es soweit gar nicht kommt, deckt der Bauherren-Schutzbund einige Stolpersteine auf und erklärt, wie man sie umgehen kann.
Der Bauherr sollte bereits bei der Wahl des richtigen Baugrundstücks eine Entscheidung mit Weitblick treffen, rät der Bauherren-Schutzbund den Potsdamern. Vorzuziehen sind bereits vollkommen erschlossene Grundstücke. Bei unerschlossenen Grundstücken fallen erhebliche Mehrkosten für Wege und Hausanschlüsse an. Das kann zusätzliche 15.000 bis 20.000 Euro kosten und könnte mit einem erschlossenen Grundstück leicht eingespart werden. Ähnlich verhält es sich mit einem Bodengutachten. Zwar kostet ein Bodengutachten zwischen 700 und 1.000 Euro, aber das Geld ist sinnvoll investiert und kann vor hohen Folgekosten schützen. Wenn der Bauherr am Bodengutachten spart, kann erst beim Aushub der Baugrube die Beschaffenheit des Bodens festgestellt werden. Teuer wird es, sobald der geplante Keller durch eine schlechte Bodenbeschaffenheit anders gebaut oder zusätzlich abgedichtet werden muss. Mehrkosten von 15.000 Euro sind dann keine Seltenheit.
Vorsicht ist auch bei der Vertragsunterschrift geboten. Denn nur was in der Bau- und Leistungsbeschreibung festgehalten wird, muss vom Bauunternehmer auch erfüllt werden. In jedem Fall ist eine gründliche Vorbereitung auf die verschiedenen Bauschritte ratsam sowie einen fachlichen Rat beim Bauherren-Schutzbund einzuholen.

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