Aktuell Bau GmbH

Der Energieverbrauch in deutschen Eigenheimen sinkt trotz langanhaltender frostiger Temperaturen. Drei Kilowattstunden werden es pro Quadratmeter und Jahr weniger, sagt Johannes D. Hengstenberg, Geschäftsführer der co2online. Der Grund dafür liegt zum einen in der Halbierung der Gebäudeanzahl die über 200 Kilowattstunden pro Quadratmeter verbrauchen. Diese sind von 20 auf zehn Prozent gesunken. Zum anderen liegt der geringere Verbrauch von Kilowattstunden an der sich stärker durchsetzenden energetischen Gebäudesanierung.

Mittlerweile verbrauchen auch Altbauten im Schnitt nur noch 125 Kilowattstunden pro Quadratmeter und haben damit den Sprung in die nächste Effizienzklasse geschafft, teilte Johannes D. Hengstenberg mit. Zuzuschreiben ist diese Senkung des Heizverbrauchs der energetischen Gebäudemodernisierung. Trotzdem schlagen auch andere Faktoren positiv zu Buche. Durch die steigenden Erd- und Heizölpreise haben viele Hausbesitzer zusätzlich mit Holz geheizt und der Klimawandel sorgte für insgesamt mildere Temperaturen. Somit war es möglich zwei Milliarden Heizkosten im Jahr einzusparen, erklärt die co2online.

Trotz der sichtbaren Erfolge ist das Potenzial am Energieverbrauch zu sparen noch nicht voll ausgereizt, sagt Johannes D. Hengstenberg. Nach wie vor könnten Heiz-und Dämmtechniken besser genutzt werden und das obwohl viele Gebäudemodernisierer diese Chance schon erkannt haben. Dies liegt nicht zuletzt an der Möglichkeit staatliche Fördermittel für die Modernisierung zu erhalten, um so die eigene finanzielle Belastung abzuschwächen. Einen Fördermittelrechner finden Sie auf der Website des Herstellers Caparol

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