Der Trend zu einem Fertighaus oder Massivhaus in Berlin hält an. Nach Angaben des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie verzeichnete die Branche ein sattes Plus bei den Baugenehmigungen für Einfamilienhäuser und Wohnungen. Im Vergleich zu 2010 gab es 2011 gut 22 Prozent mehr Baugenehmigungen für Massivhäuser. Und auch im ersten Halbjahr dieses Jahres setzte sich die positive Entwicklung fort, so die Wohnungsbaustatistik.

Niedrige Bauzinsen und attraktive Zuschüsse vom Staat: Der Bau eines Fertighauses oder Massivhauses in Berlin ist so beliebt wie nie zuvor. Und auch bundesweit zeichnet sich nach Darstellung des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie ein entsprechender Trend ab. Im ersten Halbjahr 2012 vermeldete die Branche bei der Baugenehmigungen ein Plus von fünf Prozent im Vergleich zum ersten Halbjahr 2011. Von Januar bis Juni 2012 wurden insgesamt 101.800 Wohnungen im Neubau genehmigt, erklärte der Verband.

Das starke Wachstum bei den Massivhäusern und Fertighäusern sowie Wohnungen führt der Verband unter anderem auf die anhaltende Unsicherheit der Verbraucher an den Kapitalmärkten zurück. Vor allem in Ballungsräumen wie Berlin oder Potsdam sei eine starke Zunahme an Neubauten zu verzeichnen – in den Großstädten wurden 41 Prozent mehr Häuser gebaut als noch 2011.

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