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Die Werbung für Nachtspeicherheizungen klingt vielversprechend: Keine aufwendige Installation, keine Wartung und kein Verlegen von Leitungen. Doch die Verbraucherzentrale des Saarlandes rät Besitzern von Massivhäusern oder Fertighäusern vom Kauf einer Nachtspeicherheizung ab. Weil die Heizung mit Strom betrieben wird, kann es teuer werden, ein Massivhaus oder ein Fertighaus zu heizen. Auf Dauer sei dieses Heizsystem sehr kostspielig, erklärt die Verbraucherzentrale.

Nachtspeicherheizungen galten lange Zeit als einfache Möglichkeit, ein Haus mit einer Heizung auszustatten. Neben speziellen Heizkörpern ist für den Betrieb dieser Heizung nur ein Stromanschluss notwendig. Der immer weiter steigende Strompreis sorgt bei der Nachtspeicherheizung für hohe Heizkosten. Auch eine Elektro-Direktheizung ist nicht die geeignete Alternative zur Nachtspeicherheizung. „Heizen mit Strom ist eindeutig die teuerste Art, das Haus mit Wärme zu versorgen“, erklären die Energieberater der Verbraucherzentrale des Saarlandes. Heizen mit Strom sei weder wirtschaftlich noch umweltfreundlich, geben die Experten zu bedenken.

Auch eine Photovoltaikanlage schafft keine Abhilfe: Der mit Hilfe der Sonnenenergie erzeugte Strom reicht bei weitem nicht aus, um den Energiebedarf einer Nachtspeicherheizung oder einer Elektro-Direktheizung abzudecken. Vor allem in der Heizsaison Winter hat die Photovoltaikanlage ihre Mühe, überhaupt Sonnenenergie zu gewinnen – kurze Tage und ein häufig bedeckter Himmel machen die Stromgewinnung zum schwierigen Unterfangen. Wer seine Nachtspeicherheizung gegen ein sparsames Heizsystem tauschen möchte, kann sich bei der Energieberatung der Verbraucherzentrale einen Termin besorgen: Tel. 0681 5008915

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