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Würzburger Hausbesitzer müssen mit Beginn des nächsten Jahres mit finanziellen Mehrbelastungen rechnen. So werden zahlreiche Stromanbieter zum 1. Januar 2013 ihre Netzentgelte deutlich erhöhen, teilte der unabhängige Stromanbieter FlexStrom mit. Insbesondere Zuschläge für die Durchleitung von Strom schlagen zu Buche. Die Netzgesellschaft der unterfränkischen Gemeinde Nüdlingen plant FlexStrom zufolge, die Durchleitungsgebühr ab Januar um 27 Prozent zu erhöhen.

Nach der staatlich verordneten EEG-Umlage die nächste Hiobsbotschaft für Stromkunden und Hausbesitzer in Würzburg: Etliche Stromanbieter ziehen auch Nebenkosten an, wozu unter anderem die sogenannte Durchleitungsgebühr gehört. „Nach unserer Auffassung verlangen die Netzbetreiber schon jetzt viel zu viel Geld für die Durchleitung“, sagt FlexStrom-Gründer Robert Mundt. Netzentgelte werden von mehr als 900 Netzbetreibern regional festgelegt. Wie hoch sie 2013 sein werden, veröffentlicht die Bundesnetzagentur in den kommenden Wochen.

Weil jeder Stromanbieter verpflichtet ist, diese Netzentgelte für jede gelieferte Kilowattstunde zu bezahlen, müssen Verbraucher damit rechnen, dass ihre Stromlieferanten die Erhöhung direkt an sie weitergeben. Nur mit dem Wechsel eines Stromanbieters könne man auf Dauer noch Geld sparen, erklärt FlexStrom.

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