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Augsburger Hausbesitzern droht nicht nur eine Erhöhung der Strompreise. Sie müssen auch mit höheren Heizkosten rechnen. „Aufgrund des stark gestiegenen Ölpreises werden die Ausgaben für Wärme und Kraftstoffe voraussichtlich auch im kommenden Jahr die größten Posten auf der Energierechnung bleiben“, erklärt die Agentur für Erneuerbare Energien. Wer sich um steigende Energiepreise sorge, müsse vor allem die Bereiche Wärme und Verkehr im Blick behalten.

Ganz Augsburg diskutiert um höhere Strompreise. Hintergrund ist die Förderung von Erneuerbaren Energien, die auf den Strompreis umgeschlagen wird. Demzufolge gehen Experten davon aus, dass eine dreiköpfige Familie im Monat rund 4,70 Euro mehr einplanen muss. Die Agentur für Erneuerbare Energien hat ausgerechnet, dass jedoch der Preis für Wärme im Vergleich zu 2011 in diesem Jahr 10 Euro höher liegt im Monat. „Die Belastungen durch den steigenden Ölpreis machen sich somit direkt bei den Haushalten bemerkbar“, sagt die Agentur für Erneuerbare Energien. Am besten lässt sich der Preisanstieg beim Ölpreis an der Tonne Rohöl ablesen: Sie kostete 1991 noch 129 Euro, im ersten Halbjahr 2012 lag der Preis bereits bei 640 Euro.

Die Agentur für erneuerbare Energien fordert vor dem Hintergrund der jetzt veröffentlichten Zahlen eine faire Debatte um die Energieausgaben. „Die Energiewende kann nur gelingen, wenn sie auch in den Bereichen Wärme und Verkehr vollzogen wird“, erklärt die Agentur. Um Heizkosten dauerhaft zu reduzieren, empfiehlt die Agentur für Erneuerbare Energien Sanierungsmaßnahmen an Gebäuden – beispielsweise Wärmedämmungen.

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