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Der Stadtteil Wilhelmsburg hat jetzt direkten Anschluss zum Wasser: Teile des Spreehafens im Reiherstiegviertel sind ab sofort direkt erreichbar. Fußgänger und Radfahrer können über die Deiche direkt an das Wasser gelangen. Damit erhält der Hamburger Ortsteil, der Teil der Internationalen Bauausstellung ist, eine weitere Attraktion. „Mit der Öffnung des Spreehafens haben die Wilhelmsburger im Norden nun endlich ihren direkten Zugang zum Wasser und zum Hafen“, sagt Andy Grote, der Leiter des Bezirksamtes Hamburg-Mitte. „Mit dem Fall dieser Barriere wird der jahrelange Kampf der Bevölkerung belohnt und Wilhelmsburg gewinnt an Lebensqualität.“

Vom Spreehafen aus können die Wilhelmsburger ab sofort ihre Blicke über das Wasser in Richtung Innenstadt schweifen lassen. Jetzt haben am Südufer weitere Arbeiten begonnen, um auch den übrigen Teil des Spreehafens für die Bevölkerung zu erschließen. Drei breite Deichtreppen, Fahrradrampen, eine Verbindung rüber zu Stübenplatz und ein neuer Fähranleger an der Ernst-August-Schleuse werden bis Mitte Dezember fertiggestellt. 2013 soll der letzte Zaun am Spreehafen verschwunden sein. „Der sukzessiv geöffnete Spreehafen wird ein landschaftsgestalterisches Gesicht erhalten und soll vor allem für die Anwohner ein Naherholungsgebiet werden“, teilte die IBA Hamburg mit.

Bis der Spreehafen komplett als Naherholungsgebiet dienen kann, sind allerdings wegen der jetzt beginnenden Bauarbeiten zahlreiche Einschränkungen zu kalkulieren: So wird die Verbindung von der Grünanlage am Ernst-August-Kanal in Verlängerung der Veringstraße auf den Straßendamm der Hafenrandstraße vom 15. Oktober bis 11. November unterbrochen sein. Danach aber präsentiert sich der Spreehafen als Wasserzugang für die Wilhelmsburger mit authentischer Hafenstimmung und Industrieromantik vergangener Tage.

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