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oekostrom_bhw_bausparkasse  Für Hausbesitzer lohnt es sich auch weiterhin Strom auf dem eigenen Dach zu produzieren, trotz aktueller Einschränkungen seitens des Gesetzgebers. Derzeit erhalten Hauseigentümer, die eine Solarstromanlage oder ein Blockheizkraftwerk installiert haben, für einen Zeitraum von 20 Jahren nach Inbetriebnahme der Anlagen, eine Vergütung von rund zwölf Cent für jede ins Netz eingespeiste Kilowattstunde Strom. Allerdings: Je mehr Anlagen bundesweit in das Stromnetz eingespeist werden, desto stärker sinkt die Vergütung für neu installierte Anlagen.

Seit dem 1. August 2014 ist das umgestaltete Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) rechtskräftig. Für Hausbesitzer, die bereits eine Photovoltaik-Anlage oder ein Blockheizkraftwerk zur Eigenversorgung besitzen, bedeutet dies, dass weiterhin kein finanzieller Beitrag für den Ökostromausbau (EEG-Umlage) aufzubringen ist. So bleiben Hausbesitzern auch in Zukunft rund zwei Cent pro Kilowattstunde mehr für den Strom, den er selbst verbraucht, über. Die Bedingung dafür ist allerdings, dass die Anlage eine Leistung von höchstens zehn Kilowatt besitzt und der jährliche Eigenstromverbrauch nicht mehr als zehn Megawattstunden beträgt. „Anlagen auf Eigenheimen liegen in der Regel 50 Prozent unter den neuen Vorgaben, der Betrieb rechnet sich also nach wie vor“, folgert Steffen Zwer von BHW Bausparkasse.

„Die Eigennutzung des erzeugten Stroms ist das beste Sparmodell für Hausbesitzer“, stellt der BHW-Experte Zwer fest. Anlagen, welche bereits vor dem Inkrafttreten der EEG-Gesetzesänderung in Betrieb waren, bleiben von der Umlage befreit. Auch dann, wenn der Besitzer am selben Standort Module erneuert oder ersetzt. Modernisierer dürfen die Leistung bis zu 30 Prozent steigern und profitieren vom starken Preisverfall bei Solarmodulen. Seit 2006 sind die Preise um zwei Drittel gesunken.

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