Wenn es um erneuerbare Energien geht, dann hat die Stadt Kassel die Nase vorn. Vor allem bei der Strom- und Wärmeerzeugung aus Sonnenenergie setzt die hessische Metropole auf Erfolgskurs. In der Solarbundesliga belegt Kassel aktuell Rang zwölf der deutschen Städte. „Wir spielen bei der Solarenergie in der ersten Liga und wollen uns dort auch dauerhaft unter den ersten 15 Städten etablieren“, sagt Kassels Oberbürgermeister Bertram Hilgen. Photovoltaik sei in Kassel weiterhin ein Baustein der Energiewende.

Die Stadt Kassel arbeitet seit 2005 systematisch daran, die Chancen der Solarenergie zu nutzen. Unter anderem verfügt Kassel über ein Solarkataster, mit dessen Hilfe Besitzer eines Fertighauses oder Massivhauses herausfinden können, ob ein Dach für die Installation einer Photovoltaikanlage geeignet ist. Die Dächer städtischer Gebäude in Kassel sind zudem von Anfang an für die Erzeugung von Solarenergie genutzt worden. Jüngstes Projekt ist die Integration einer Solaranlage auf dem zu sanierenden Dach des Kongress Palais Stadthalle.

Von der Installation von Photovoltaikanlagen und der Nutzung erneuerbarer Energien profitieren auch die Menschen in der Region. So sieht der Plan vor, bis zum Jahr 2020 mindestens 20.000 Arbeitsplätze im Bereich der dezentralen Energietechnologien und Energieeffizienz zu schaffen. Bislang konnten 14.000 neue Arbeitsplätze geschaffen werden. An die Spitze der Solarbundesliga kommt, wer als Stadt viele Anlagen für Solarwärme und Solarstrom installiert hat.

 

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