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Wer beim Hausbau in Halle auf Energie aus der Sonne setzt, muss auch Fördermittel künftig verzichten. Das sieht zumindest die Bundesregierung vor. Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Reiner Haseloff kann diesen Plänen nur wenig abgewinnen und gewährt den Erzeugern erneuerbarer Energien Rückendeckung. Anlass ist der erste Spatenstich für einen neuen Solarpark in Arnsdorf. Auf dem 55 Hektar großen, früheren Tagebaugelände im Mansfelder Land soll künftig Sonnenenergie produziert werden.
Das Photovoltaik-Kraftwerk soll bereits im April fertig gestellt sein. Der Solarpark entsteht in Kooperation der Firmen Q-Cells und Getec green energy und soll es dann nach der Inbetriebnahme auf eine Gesamtleistung von 28 Megawattpeak bringen. Diese Menge würde genügen, um 8.000 Haushalte in Halle mit Strom aus erneuerbarer Energie zu versorgen.
Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Reiner Haseloff sagte anlässlich des ersten Spatenstichs für das Projekt: „Wenn wir eine längerfristig nachhaltige Energiepolitik in Deutschland sicherstellen wollen, dann muss die Solarbranche gestärkt werden.“ Die Energiewende benötige die erneuerbaren Energien. „Wir dürfen nicht in wenigen Tagen eine Zukunftsbranche zerstören“, sagt Haseloff weiter.

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