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argebaurecht_richterhammer_270px_72dpi  Wer bauen will, muss seine Pläne genehmigen lassen. Das gilt für große Wohnhäuser ebenso wie für Garagen oder Wintergärten, die nachträglich angebaut werden. Je nach Bundesland sind die Genehmigungsunterlagen, die die Behörde jeweils einfordert, unterschiedlich umfangreich. Und natürlich kosten Genehmigungen auch Gebühren. Manche Bauherren ignorieren deshalb diese Pflichten und lassen kleinere Um- und Anbauten „schwarz“ errichten.
 

Dazu sollten sie sich nicht verleiten lassen, warnt die Arbeitsgemeinschaft für Bau- und Immobilienrecht (ARGE Baurecht), denn Schwarzbauten sind illegal. Die Behörden gehen konsequent dagegen vor. Auf der Suche helfen den Ämtern die eigenen Kontrolleure, aber auch Dienste wie Google Maps oder Street View.Neueste Methode zum Aufspüren von Schwarzbauten sind Luftbildaufnahmen. Bauverwaltungen lassen das Land im Herbst und Winter überfliegen, wenn die Bäume kahl sind. Die digitalisierten Liftbilder erlauben den schnellen Abgleich mit den vorliegenden, ebenfalls digitalisierten Baugenehmigungen.Entdeckt die Behörde einen Schwarzbau, bekommt der Eigentümer das Luftbild zugeschickt zusammen mit der Aufforderung den Schwarzbau nachgenehmigen zu lassen oder „rückzubauen“, sprich abzureißen. Das kostet Zeit, Geld und macht Ärger. Die ARGE Baurecht rät deshalb allen Bauherren, sich lieber im Vorfeld zu erkundigen, welche An- und Umbauten genehmigt werden müssen und die behördliche Zustimmung einzuholen.Arbeitsgemeinschaft für Bau und Immobilienrechtim Deutschen Anwaltverein (DAV) e.V.Littenstraße 1110179 BerlinTel.: 030 / 72 61 52 – 0Fax: 030 / 72 61 52 – 1 90E-Mail: dav@anwaltverein.deHomepage der ARGE BaurechtDas könnte Sie ebenfalls interessieren:Anreize zur energetischen GebäudesanierungBaugenehmigungBehörden in Saarbrücken
 

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