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hn_01_06_2015_einbruchschutz  Die Zahl der Einbrüche ist so hoch wie lange nicht mehr. Vergangenes Jahr registrierte die Polizei bundesweit 150.000 Fälle. Hausbesitzer können aber ihr eigenes Heim wirkungsvoll vor ungebetenen Gästen schützen. Mit einfachen Tricks sorgen sie dafür, dass Einbrechern das Leben schwer gemacht werden. Zusätzliche elektronische Systeme verbessern den Schutz vor Einbrüchen zusätzlich.
Gerade im Sommer stellen angekippte Fenster oder offene Terrassentüren eine große Gefahr dar: Während die Hausbesitzer nicht da sind, verschaffen sich Einbrecher Zutritt in die eigenen vier Wände. Auch die kurze Abwesenheit der Bewohner genügt Kriminellen, um wertvolles Hab und Gut aus dem Eigenheim zu schaffen. Die Diebe kommen oft bei Tageslicht, sagen die Experten der R+V-Versicherung: Mehr als die Hälfte aller Einbrüche passieren zwischen 10 und 18 Uhr. Für die entstandenen Schäden springt meist die Hausratversicherung ein. „Ein gekipptes Fenster gilt im Ernstfall als grobe Fahrlässigkeit“, erläutert R+V-Expertin Hanna Harsche. „Versicherte sollten beim Abschluss der Police oder beim bestehenden Schutz am besten prüfen, ob diese Leistung mitversichert ist.“ Treffe dies nicht zu, bleiben Betroffene möglicherweise auf einem Großteil der Kosten sitzen.
Als goldene Regel gilt daher: Wer das Haus verlässt, sollte Fenster und Türen gut verschließen. Zusätzlichen Schutz bieten zudem moderne Elektroinstallationssysteme, wie die Brancheninitiative ELEKTRO+ sagt. Zwar gebe es keinen hundertprozentigen Schutz vor Einbrechern, doch können in vielen Fällen – neben mechanischen Schutzeinrichtungen – moderne elektrische und elektronische Systeme helfen, ungebetene Gäste fern zu halten. Meist genügt schon der Einbau eines Bewegungsmelders, um Einbrecher zu verunsichern. „Bewegungsmelder lassen sich ohne großen Aufwand in die vorhandene Elektroinstallation integrieren“, erklärt ELEKTRO+. Türkommunikationssysteme zeigen, wer an der Tür klingelt und zeichnen bei Bedarf die entsprechenden Bilder auf. Mit Hilfe von Zeitschaltungen simulieren Hausbesitzer zudem, dass sich jemand im Haus befindet. Die Systeme schalten Licht und Rollläden zwischendurch automatisch an und aus. Nicht zu unterschätzen sind auch Alarmanlagen, die ebenfalls eine abschreckende Wirkung auf Einbrecher haben.

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