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Regen, Hagel, Sturm – Unwetter sorgen zunehmend für Schäden an Massivhäusern oder Fertighäusern in Sachsen-Anhalt. Nur ein guter Versicherungsschutz bewahrt Hausbesitzer nach einem Unwetter vor einem finanziellen Desaster. Doch mehr als die Hälfte der Eigenheimbesitzer im Land ist nicht ausreichend versichert, teilt der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) mit. „Jedoch sind nahezu 99 Prozent aller Gebäude problemlos versicherbar“, sagt Bernhard Gause vom GDV. Eine Kampagne soll Hausbesitzer in Sachsen-Anhalt nun mit den notwendigen Informationen versorgen.

Gegen Elementarschäden oft nicht versichert

Unter dem Motto „Sachsen-Anhalt versichert sich – Ergreifen Sie Eigeninitiative gegen Elementarschäden“ hat der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft eine Informationskampagne gestartet. Sie richtet sich an Menschen, die ein Massivhaus oder Fertighaus in Magdeburg besitzen, aber unzureichend versichert sind. Aktuellen Zahlen zufolge verfügen 61 Prozent der Hausbesitzer in Sachsen-Anhalt über keinen Versicherungsschutz gegen Unwetterschäden. Die von Politik und Versicherungswirtschaft gestartete Kampagne soll über den Naturgefahrenschutz aufklären. „Der Klimawandel ist kein abstraktes Phänomen, das weit weg von uns passiert“, sagt Bernhard Gause vom GDV. „Umso wichtiger ist es, die Menschen gezielt in den Regionen aufzuklären und zu informieren.“

Wie wichtig es ist, sich gegen Unwetter versichern zu lassen, zeigt ein Blick auf aktuelle Zahlen: 2010 registrierten die deutschen Versicherer 1,3 Millionen Versicherungsschäden – doppelt so viele wie im Jahr zuvor. Wegen des anhaltenden Klimawandels müssen sich nach GDV-Ansicht auch die Menschen in Ostdeutschland auf die Zunahme von extremen Wetterereignissen einstellen. Eine Elementarschadenversicherung schützt unter anderem vor den finanziellen Folgen von Naturereignissen – darunter Überschwemmung, Erdrutsch und Schneedruck. Der GDV hat ein Informationszentrum eingerichtet, das alle Fragen rund um den Versicherungsschutz beantwortet. Außerdem wurde unter Tel. 0800 3399399 eine Hotline geschaltet, die kostenlos erreichbar ist.

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