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Die staatliche Förderung von Wohneigentum in Form von Wohn-Riester erfreut sich bei Bauherren in Potsdam wachsener Beliebtheit: Nach Angaben des Bundessozialministeriums sei die Zahl der gestellten Anträge im Vergleich zum Vorjahr um 8,4 Prozent gestiegen. Viele Bauherren nutzen nach Angaben des Baufinanzierungsportals Baufi24.de die Rieserförderung als Ergänzung ihrer Baufinanzierung. Wer ein entsprechendes Riester-Darlehen aufnimmt, der erhalte für seine Tilgungsleistungen Zulagen, erklärt Baufi24. Das erklärt, warum Wohnriester-Verträge immer beliebter werden.

Zuschüsse und Kinderzulage für Riester-Sparer

Das so genannte Riestern ist bislang eher aus dem Bereich der Rentenversicherung bekannt. Immer häufiger wird diese staatliche Form der Altersvorsorge aber auch beim Hauskauf genutzt. Der Geförderte erhält jedes Jahr eine Grundzulage von 124 Euro, außerdem gibt es eine Kinderzulage: Für vor 2008 geborene Kinder sind dies 185 Euro, für danach Geborene gibt es bereits 300 Euro im Jahr. Voraussetzung für eine Riesterförderung ist, dass vom sozialversicherungspflichtigen Vorjahreseinkommen vier Prozent für die Tilgung des Darlehens eingesetzt werden. Tilgungsbeträge von bis zu 2.100 Euro im Jahr für Wohn-Riester sind steuerlich absetzbar.

Obwohl die Ersparnisse des Wohn-Riesters besteuert werden, machen Bauherren nach Angaben von Baufi24 ein Plus, wenn sie die Wohnriester-Förderung zur Immobilienfinanzierung einsetzen. Riester-Darlehen werden von Bausparkassen, Banken, Vermittlern und Versicherern angeboten. „Die Vorteile über die gesamte Laufzeit der Finanzierung können bis zu 50.000 Euro betragen“, sagt Stephan Scharfenroth von Baufi24.de .

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