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Initiative WÄRME+ gibt Tipps für die Übergangszeit

warme_stoll_fotolia_270px_72dpi  Die frühen Wochen des Herbstes bringen wie jedes Jahr schöne Tage mit angenehm warmen Temperaturen. Wenn die Sonne untergeht, fallen diese aber oft ganz schnell wieder bis zum Gefrierpunkt. Die Zentralheizung dann gleich ganztägig in Betrieb zu nehmen, lohnt sich jedoch aufgrund der milden Tageswerte noch nicht. Wie sollten sich energiebewusste Verbraucher jetzt verhalten? Hinweise der Initiative WÄRME+ können dabei helfen, Kosten zu senken, ohne dabei auf Behaglichkeit verzichten zu müssen.
 

In Wohn- und Arbeitsräumen sind tagsüber Temperaturen von etwa 20 Grad, nachts von 16 Grad ausreichend. Wem trotzdem zu kalt ist, der sollte lieber zum dicken Pullover oder zur Wolldecke greifen, bevor die Heizung aktiviert wird. Fallen die Innentemperaturen allerdings unter 15 Grad, sollte die Heizung angeschaltet werden. Dies ist auch wichtig, um Schimmelbildung zu vermeiden.Räume auf der Sonnenseite des Hauses werden in der Übergangszeit oft „überheizt“ und müssen dann von Hand über die Regler am Heizkörper nachjustiert werden. Mit relativ geringem Aufwand lässt sich auch ohne umfangreiche Veränderungen am Heizungssystem zum Beispiel eine funkgesteuerte Einzelraumregelung installieren. Über sie lässt sich dann die Temperatur für jeden Raum individuell und energiesparend regeln.Durchgängiges Lüften über gekippte Fenster ist ineffizient, denn es bringt wenig Luftaustausch. Wesentlich effektiver ist regelmäßiges Stoßlüften. Beim Lüften sollten die Heizkörperventile immer geschlossen werden.Die Luftfeuchtigkeit der Raumluft sollte im optimalen Bereich zwischen 40 bis 60 Prozent liegen. Sie lässt sich jedoch meist nur unzureichend einschätzen, ein Hygrometer liefert hier sichere Werte.Geschlossene Rollläden, Jalousien oder Vorhänge tragen nachts zur Energieeinsparung bei. Deshalb empfiehlt es sich, sie rechtzeitig bei Einbruch der Dunkelheit zu schließen, um unnötige Wärmeverluste zu vermeiden.Generell gilt – ist die Heizungsanlage in die Jahre gekommen, sollte sie ausgetauscht werden. Moderne Heizungssysteme arbeiten wesentlich energieeffizienter und können auch in Übergangszeiten erheblich feiner eingestellt werden. Wer sich für die Heizungsmodernisierung entscheidet, wird von Bund, Bundesländern, Städten und Gemeinden sowie Energieversorgern mit einer Reihe von Förderprogrammen unterstützt. Einen aktuellen Überblick über die unterschiedlichen Programme bietet die Förderdatenbank der Initiative WÄRME+ GED Gesellschaft für EnergiedienstleistungReinhardtstraße 32 10117 BerlinTel.: 030 / 30 01 99-0E-Mail: info@waerme-plus.deHomepage der Initiative WÄRME+ Das könnte Sie ebenfalls interessieren:Fit für den WinterRichtig lüftenFußbodentemperierung für das Einfamilienhaus 

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