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dach.de_handwerker_200px_72dpi  Wovon der Laie besser die Finger lassen sollte

Im eigenen Interesse sollten Heimwerker die meisten Arbeiten am Dach besser Profis überlassen, empfehlen die Experten des Online-Portals dach.de. Denn so mancher Hausbesitzer schwingt gern selbst den Hammer oder steigt beherzt aufs Dach, um dort verschiedenste Reparaturen in Eigenregie durchzuführen. Dagegen ist prinzipiell nichts einzuwenden, solange es sich um Schönheitsmaßnahmen handelt. Geht es jedoch um weiterführende Arbeiten auf dem Dach, sollte man diese besser professionellen Dachhandwerkern überlassen – und zwar im eigenen Interesse. Denn Fehler bei der Ausführung zeigten sich oft erst nach Jahren.
 

So holt schon die Erreichbarkeit des Arbeitsplatzes viele Do-it-Yourselfer auf den Boden zurück. Denn welcher Heimwerker verfügt schon über ein Gerüst? Doch ohne Sicherheitsvorkehrungen wird das Arbeiten in luftiger Höhe schnell zum Risiko. Ist man erst einmal oben, werden die Probleme auch nicht kleiner, wer weiß schon, in welcher Windlastzone sein Haus liegt und welche Windsogsicherungen die Fachregeln des Dachdeckerhandwerks vorschreiben? Von Windsog bis AsbestNoch problematischer wird es bei der Asbestsanierung. Das ist ein ganz klarer Fall für einen Fachmann mit Spezialausrüstung. Schließlich ist Asbest krebserregend und darf laut Gesetz nur von einem dazu qualifizierten und zertifizierten Handwerksbetrieb beseitigt werden. Auch mit der Wahl des richtigen Eindeckungsmaterials für die vorhandene Dachneigung sind Laien in der Regel überfordert. Angefangen bei der Anzahl der Lüfterziegel bis hin zur Anbringung der Dachrinnen mit entsprechendem Traufblech – nur die Wenigsten wissen, wie solche Details korrekt auszuführen sind. Und wer kann schon mit Sicherheit sagen, ob die neue Eindeckung auch für die Unterkonstruktion geeignet ist? Wo bisher Wellpappe als Eindeckung diente, wird der Dachstuhl wohl kaum ohne weiteres eine schwere Dacheindeckung tragen können. Jahrelang regendichtProfiwissen ist gefragt, wenn es um die Anlegung einer regensicheren Durchdringung des Unterdachs und der Dämmung geht. Denn bei unsachgemäßer Verarbeitung kann Wasser mitunter jahrelang unbemerkt in Kamineinfassungen oder Eindeckrahmen eindringen. Wird der Fehler schließlich bemerkt, ist eine teure Sanierung meist unvermeidbar. Plattform Dach.de GbRGazellenkamp 16822527 HamburgHomepage der PlattformDas könnte Sie ebenfalls interessieren:Kinder(t)raum unter dem DachSchallschutzfenster sorgen für RuheDicht bis unters Dach
 

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