Massivhaus, Fertighaus, Bungalow oder Stadtvilla – in Berlin und Brandenburg wird so viel gebaut wie lange nicht mehr. Wie der Bauindustrieverband Berlin-Brandenburg e.V. in Potsdam mitteilte, sei die Zahl der Baugenehmigungen in der Hauptstadtregion auf dem höchsten Wert seit fünf Jahren. Demzufolge betrug sie im vergangenen Jahr 11.705 – im Jahr 2010 waren es noch 10.195.

Der Bauindustrieverband Berlin-Brandenburg e. V. bewertet diese Zahlen mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Obwohl die Baugenehmigungen von der Zahl her steigen, gehen die gleichsam investierten Baukosten zurück. Erreichten diese im Jahr 2008 noch vier Milliarden Euro bei 10.589 Baugenehmigungen, waren es 2011 nur noch 3,71 Milliarden Euro.

„Diese Entwicklung verdeutlicht den anhaltend hohen Wettbewerbsdruck am Bau und ist sehr bedenklich“, sagt Axel Wunschel, der Hauptgeschäftsführer des Bauindustrieverbandes Berlin-Brandenburg. Eine „Geiz-ist-geil-Mentalität“ schade im Endeffekt sowohl den Bauherren als auch den Baufirmen, so der Verband. Die Organisation vertritt in Berlin und Brandenburg rund 150 Unternehmen, die mehr als 12.000 Menschen beschäftigen.

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