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Schleswig-Holstein gehört zu den Bundesländern, in denen Rauchmelder in Wohnräumen vorgeschrieben sind. Wer die Warngeräte jedoch installiert, ist den Wohnungsnutzern und Hauseigentümern überlassen – eine Vorschrift zur fachgerechten Montage gibt es nicht. „Jeder Eigentümer kann Rauchmelder entweder selbst montieren und regelmäßig warten oder einen Dienst seiner Wahl beauftragten“, heißt es hierzu von der Verbraucherzentrale in Kiel. Doch die Verbraucherschützer warnen vor Haustürgeschäften.

Viele Hauseigentümer in Schleswig-Holstein beauftragen mit der Montage von Rauchmeldern Firmen, die sonst auch die Heizungszählerstände ablesen. „Liegt kein solcher Auftrag vor, müssen Installateure oder Kontrolleure nichts ins Haus beziehungsweise die Wohnung gelassen werden“, erklärt die Verbraucherzentrale in Kiel. Wer möchte, kann auch direkt eine Heizkostenablesefirma mit der Montage beauftragten. Allerdings sollte niemand Angebote zur Montage von Rauchmeldern an der Haustür annehmen.

Damit die Rauchmelder auch im Ernstfall rechtzeitig warnen können, ist eine regelmäßige Wartung der Rauchmelder wichtig. Nach Angaben der Verbraucherzentrale sollten Rauchmelder einmal im Jahr gründlich auf ihre Funktionalitäten hin überprüft werden. „Wer die Wartung selbst durchführt, sollte jede Prüfung und Wartung aus versicherungstechnischen Gründen festhalten und auch das Haltbarkeitsdatum der Batterie notieren“, sagt Boris Wita, Jurist bei der Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein.

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