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Der Rasen ist der ganze Stolz von Hausbesitzern in Würzburg. Mit dem jetzt bevorstehenden Herbst sollten Hobbygärtner nicht nur Sträucher zurückschneiden und Rosen abdecken. Auch der stark über den Sommer beanspruchte Rasen benötigt eine Kur, wie die Fachhandelsorganisation IRMS berichtet. Spätestens im September sollte der Rasen vertikutiert werden. Bei der Rasenpflege im Herbst werden die grünen Flächen gelüftet, damit Sauerstoff an den Rasen kommt.

Doch nicht nur die richtige Lüftung spielt beim Vertikutieren eine entscheidende Rolle. Weil sich im Laufe der Saison eine Art Filzdecke bildet, kann auch lebensnotwendiges Wasser nicht mehr ausreichend ins Erdreich und damit an die Graswurzeln gelangen. Der Vertikutierer schafft wieder entsprechende Zugänge. Beim Vertikutieren werden außerdem abgestorbene Rasen- und Pflanzenreste beseitigt. Moos hingegen lässt sich zwar entfernen. Weil dieser aber nach dem Vertikutieren wieder wächst, müssen Würzburger Hobbygärtner auch ihr Dünge-Verhalten überdenken. Ist der Rasen optimal mit stickstoffhaltigem Dünger versorgt, hat Moos wenig Chancen.

Nach dem Vertikutieren sollte die bearbeitete Fläche mit Sand überstreut werden. Auch eine Nachsaat ist ratsam. Gartenfachexperten raten zudem dazu, das Areal ausreichend zu düngen. An kahlen Stellen kann spezieller Reparatursamen entstandene Löcher wieder füllen. Vor dem Einsatz eines mechanischen Vertikutierers sollte der Rasen auf eine Länge von drei Zentimetern gekürzt werden. Die Tiefe des Vertikutiermessers ist mit rund fünf Zentimetern optimal, um eine Grasnarbe entstehen zu lassen.

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