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Viele Hausbesitzer in Wiesbaden heizen mit Öl. Der dazugehörige Öltank befindet sich in den meisten Fällen in einem Keller. Ab 2013 könnte es eine gesetzliche Prüfpflicht für Öltanks geben – so plant es zumindest die Bundesregierung. Alle zehn Jahre müssen Hausbesitzer dann einen Sachverständigen beauftragen, das Öllager auf mögliche Lecks und Mängel hin zu untersuchen. Bislang traf diese gesetzliche Prüfpflicht nur auf Hausbesitzer zu, die einen größeren Öltank, unterirdische Tank oder Anlagen in Wasserschutzgebieten besitzen.

Mit der neuen Verordnung sind ab 2013 Besitzer von Öltanks aller Größen betroffen. Das bundeseinheitlich geltende Regelwerk sieht vor, dass alle Tanks mit einem Fassungsvermögen ab 1.000 Litern alle zehn Jahre eine Durchsicht über sich ergehen lassen müssen. Vor allem Tanks, die vor 1971 in Betrieb gegangen sind, werden ein Fall für die Sachverständigen. So ist in der neuen Verordnung vorgesehen, dass die Öltanks innerhalb von zwei Jahren nach Inkrafttreten einem Sachverständigen vorzustellen sind. Alle Anlagen nach 1994 müssen innerhalb der vorgesehenen Zehn-Jahres-Frist von einem Sachverständigen überprüft werden.

Wer sich nicht an die vorgeschriebenen Prüfintervalle von Öltanks hält, riskiert hohe Bußgelder. Eine Versicherung kann zudem eine Zahlung verweigern, wenn der Besitzer eines Öltanks keine regelmäßige Wartung nachweisen konnte. Tritt in solchen Fällen Öl ins Grundwasser oder verschmutzt das Erdreich, müssen die Schäden auf Kosten des Hausbesitzers beglichen werden.

 

1 KOMMENTAR

  1. Wir wurden nach der Technischen Überprüfung unserer Heizölanlage(Bauj.1994),(leichte Mängel, die von einer Fachfirma behoben wurden und leichte Verformung der Tanks)aufgefordert, einen Wartungsvertrag mit einer Fachfirma abzuschließen. Ist das denn rechtens?

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