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komptakthuser_bhw_bausparkasse  Kompakthäuser werden immer beliebter. Laut einer „Emnid“-Umfrage kommen die Häuser vor allem bei der Generation 50+ gut an, da sie komfortabel, preisgünstig und platzsparend sind. Über die Hälfte aller Bundesbürger ab 50 Jahren können sich vorstellen, noch einmal umzuziehen, wenn die neue Immobilie funktional und kleiner ist. Zu diesem Schluss kommt das Meinungsforschungsinstitut „Emnid“. Dieser Gedanke kommt immer wieder besonders zum Tragen, wenn die Kinder zu Hause ausgezogen sind und der neue Freiraum im Haus nicht mehr sinnvoll genutzt werden kann.

Besonders begehrt sind deshalb kompakt konstruierte Häuser und Wohnungen mit einem Balkon, die keine aufwendige Pflege erfordern. Auch Bau- und Betriebskosten dürfen das Budget nicht überschreiten. „In den vergangenen zwei Jahren hat sich der Neubau von Wohngebäuden um 4,2 Prozent verteuert“, sagt Bernd Neuborn von der BHW Bausparkasse. Großen Wert legen die potenziellen Käufer dabei auf eine komfortable Wohnküche und Barrierefreiheit. „Allein der Verzicht auf einen Keller kann bis zu 15.000 Euro sparen“, sagt der BHW-Experte. Vor allem die clevere Konzipierung und der reduzierte Stil der Häuser weckt das Interesse der Kundschaft. Beim Kauf eines Kompakthauses bekommt der Kunde lediglich einen Grundriss.

Laut einer Erhebung des Bundesverbands Deutscher Fertigbau (BDF) ist bereits jeder vierte Bauherr eines Fertighauses über 50 Jahre alt. Dementsprechend passt sich die Baubranche an: So sind helle, lichtdurchflutete Allräume, barrierefreie Bäder und Küchen bereits Standard. Einer Untersuchung des Bundesbauministeriums zufolge, wird der Bedarf an seniorengerechtem Wohnraum noch deutlich zunehmen. Bis zum Jahr 2020 werden ungefähr drei Millionen altersgerechte Wohnungen benötigt. Momentan stehen allerdings nur etwa 570.000 Immobilien zur Verfügung.

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