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Eine Eigentumswohnung in Köln kostet im Schnitt mehr als eine Eigentumswohnung in Düsseldorf oder Dortmund. Zu diesem Schluss kommt die auf Finanzdienstleistungen spezialisierte Beratungsgesellschaft Dr. Klein & Co. AG. Demnach haben in der Region West die Eigentumswohnungen in Köln das höchste Preisniveau. Im Vergleich zum Vorjahresquartal weist der Trendindikator sogar einen Anstieg um 4,76 Prozentpunkte aus. Bei den Ein- und Zweifamilienhäusern hat Köln die zweithöchsten Preise der Region vor Spitzenreiter Dortmund.

Die Preise für Eigentumswohnungen sowie Ein- und Zweifamilienhäuser sind in Köln höher als in anderen Regionen des Westens. So meldet der Dr. Klein-Trendindikator Immobilienpreise (DTI) aktuell 106,15 Prozent, während Düsseldorf bei den Ein- und Zweifamilienhäusern auf 102,87 Prozent kommt. „Insgesamt entwickelt sich der Wohnimmobilienmarkt in der Region West uneinheitlich: In Düsseldorf ziehen die Preise für Eigentumswohnungen nach einer längeren Schwächephase wieder stark an, auch Häuser verteuern sich leicht“, heißt es dazu von der Dr. Klein & Co. AG. „In Köln nehmen die Hauspreise stark zu, die Wohnungspreise brechen jedoch um 2,11 Prozent ein.“ Klarer Verlierer bei den Preisen für Immobilien ist Dortmund: Sowohl der Wohnungs- als auch der Hausindex vermelden Rückgänge.

Insgesamt ist der Wohnimmobilienmarkt im Westen volkswirtschaftlich stabil. Er sei durch eine hohe Beschäftigungsquote und geringen Leerstand gekennzeichnet. „Insbesondere in den Metropolen Düsseldorf und Köln trifft vor allem bei Eigentumswohnungen eine große Nachfrage auf ein begrenztes Angebot.“ Deshalb gewinnen vor allem auch die weniger begehrten Gegenden, auch B-Lagen genannt, an Attraktivität.

 

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