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Der steigende Ölpreis macht sich nicht nur beim Autofahren bemerkbar. Auch Hamburger Hausbesitzer müssen finanziell leiden. So haben sich die Heizkosten bei Ölheizungen innerhalb weniger Jahre verdoppelt, teilt die gemeinnützige CO2Online GmbH mit. Musste ein Hauseigentümer in Hamburg im Jahr 2009 noch 830 Euro Heizkosten für ein 120 Quadratmeter großes Einfamilienhaus in Hamburg kalkulieren, sind es aktuell 1.720 Euro Heizkosten – Tendenz steigend. „Diese Entwicklung trifft Millionen Verbraucher hart, zumal sich die Preisspirale beim Heizöl über kurz oder lang auch bei den Gaspreisen bemerkbar macht“, sagt Tanja Loitz, die Geschäftsführerin der CO2Online GmbH. Ein hydraulischer Abgleich kann jedoch dabei helfen, Geld zu sparen und die Umwelt zu entlasten.

Mit einem HeizCheck und einem Heizgutachten können Besitzer von Einfamilienhäusern in Hamburg ihren Energieverbrauch kritisch unter die Lupe nehmen. Außerdem enthält das Internetportal Anregungen, wie sich die Leistung einer Heizung optimieren lässt. Hausbesitzer bekommen Informationen darüber, was hinter einem hydraulischen Abgleich steckt: Ein Fachhandwerker stellt hierbei alle Komponenten einer Heizung optimal aufeinander ein, sodass sich die erzeugte Wärme gleichmäßig im Haus verteilen kann. Bei über 90 Prozent aller Anlagen fehle dieser hydraulische Abgleich jedoch. „In einem Einfamilienhaus ist eine jährliche Heizkostenersparnis von 110 Euro drin“, teilt CO2Online mit. Je nach Zustand der Heizung schlägt ein hydraulischer Abgleich mit 400 bis 800 Euro zu Buche.

Geld und Energie lässt sich auch sparen, wenn man das eigene Nutzerverhalten kritisch reflektiert und den eigenen Energieverbrauch im Blick hat. Der HeizCheck erklärt ausführlich, wie Verbraucher ihre Heizkostenabrechnung überprüfen. Bei Bedarf können sie ein schriftliches Heizgutachten anfordern, das Wege aufzeigt, Heizkosten zu senken.

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