hn_03_07_2015_bdf-energieeffizienz  Was vor vielen Jahren noch eine Vision war, ist für die führenden Fertighausanbieter längst Wirklichkeit: Einfamilienhäuser, die den größten Teil ihres Energiebedarfs selbst erzeugen. Weil vom 1. April 2016 an neue Förderstandards in Kraft treten, zieht die Nachfrage nach den sogenannten Plus-Energie-Häusern merklich an. Denn Fertighäuser der Kategorie Effizienzhaus 40 Plus sind künftig förderfähig, wie der Bundesverband Deutscher Fertigbau e.V. (BDF) mitteilt.
Bisher werden nur Häuser von der staatlichen KfW-Bank gefördert, die den Effizienzhaus 70-Standard erreichen. Ab kommendem Jahr fällt diese Förderung weg, denn die Energieeinsparverordnung sieht vor, dass alle Neubauten diesem Standard entsprechen. Konkret heißt das: Der Energiebedarf liegt 30 Prozent unter den gesetzlich vorgeschriebenen Höchstverbrauchswerten. „Während das Effizienzhaus 70 aus dem Förderprogramm fällt, kommt das Effizienzhaus 40 Plus neu dazu“, erklärt der BDF. Kennzeichnend für diesen Standard sei, dass der wesentliche Teil des Energiebedarfs unmittelbar am Gebäude erzeugt und gespeichert werde.
Wie der Bundesverband Deutscher Fertigbau e.V. mitteilt, zählen die Plus-Energie-Häuser heute bei vielen Fertighausanbietern bereits zum Standard. Die hochmodernen Fertigbauten ermöglichten Hauseigentümern, sich aus der Abhängigkeit von Stromanbietern zu lösen und mit dem Eigenheim über weite Strecken des Jahres mehr Energie zu erzeugen als sie selbst benötigten.

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