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Die steigenden Energiekosten bereiten auch Kölner Hausbesitzern Kopfzerbrechen. Nach Angaben des Bundesverbandes Flachglas , sollte bei der Sanierung von Massivhaus oder Fertighaus in Köln zunächst die Gebäudehülle im Vordergrund stehen, erst danach käme die Gebäudetechnik. „Vergleichbar ist das mit warmer Kleidung – ist man richtig angezogen, muss der Körper nicht so viel Wärme produzieren und spart damit Energie“, sagt Jochen Grönegräs, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes Flachglas (BF) in Troisdorf.

Wärmedämmendes Spezialglas spart Energie

Alte Isoliergläser aus den 1970er- und 1980er-Jahren ließen zu viel Energie und Wärme nach draußen, so der BF. Doch bei einer Modernisierung müssen deshalb nicht gleich die kompletten Fenster gewechselt werden, erklärt der Verband. Seien die Rahmen noch gut in Schuss, käme der Austausch gegen modernes Wärmedämmglas in Betracht. Bei neuen Wärmedämmglas verbessere sich die Energieeffizienz nach Berechnungen des Verbandes um bis zu 75 Prozent.
Neue Fenster kommen bei einer Dreifach-Wärmedämmverglasung ins Spiel – dafür reichen alte Rahmen nicht mehr aus. Auch bei Schäden an den Fensterrahmen sollten Kölner Hausbesitzer in neue Fenster investieren, so der Bundesverband Flachglas. „Ist die Gebäudehülle auf dem neuesten Stand, hat die Heizung weniger zu tun“, sagt Jochen Grönegräs.

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