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Schallschutzprogramm in Hamburg erfolgreich abgeschlossen

wk%20hamburg_schallschutz_200px_72dpi  Was haben die Stresemannstraße in Altona und die Cuxhavener Straße in Harburg gemeinsam? Verkehrslärm! Damit die Menschen an besonders lauten Verkehrsadern ruhiger schlafen können, hat die Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt, Amt für Verkehr und Straßenwesen, in Zusammenarbeit mit der Hamburgischen Wohnungsbaukreditanstalt (WK) Schallschutzfenster für über 2.800 Wohnungen gefördert. Insgesamt 5 Millionen Euro aus Sondermitteln des Konjunkturpakets II wurden seit Programmstart im Juli 2009 dafür bewilligt. Zum Herbst 2010 ist das Programm nun wie geplant ausgelaufen.Lärm kann krank machen. Auch wenn manche Anwohner den Straßenlärm nicht mehr bewusst wahrnehmen: Das Nervensystem reagiert ständig auf die Geräusche. Gerade Verkehrslärm sorgt dafür, dass unser Unterbewusstsein Gefahr wittert und unterschwellig „Achtung!“ ruft.

Um hier Abhilfe zu schaffen, hat die WK im Rahmen ihres Förderprogramms „Schallschutz an städtischen Straßen“ Zuschüsse für Lärmschutzfenster gewährt. Voraussetzung: Die Wohnungen mussten an besonders lauten Straßen liegen, bei denen ein Lärmpegel von mindestens 70 dB(A) am Tag bzw. 60 dB(A) in der Nacht herrscht.Besonders wichtig – WohnräumeDurch die WK gefördert wurde Schallschutz speziell für Wohn-, Schlaf- und Kinderzimmer, Treppenhäuser und Badezimmer blieben außen vor. Die Fördermittel deckten 75 Prozent der Kosten ab, bis zu 450 Euro je Quadratmeter Fenster- oder Türfläche. Profitiert haben davon über 300 Antragsteller im ganzen Stadtgebiet – vom Eigenheimbesitzer bis zum Wohnungsunternehmen. Mal waren es 3 Quadratmeter Fensterfläche in einer Eigentumswohnung, mal 1.000 Quadratmeter in einem Mehrfamilienhaus. Die ausgezahlten Summen reichten dabei von 600 Euro bis zu über 200.000 Euro.Die Mittel für das Förderprogramm stammten aus dem Konjunkturpaket II der Bundesregierung. Sie sollten Anreize für die Wirtschaft setzen, was auch gelang. „Häufig war der Zuschuss ein Anstoß, über die neuen Fenster hinaus in die Modernisierung zu investieren. Dabei ist der Klimaschutz ein positiver Nebeneffekt, da die moderne Technik nicht nur vor Lärm schützt, sondern auch noch beim Energie sparen hilft“, so Ralf Sommer, Vorstandsvorsitzender der WK.Das könnte Sie ebenfalls interessieren:Schallschutz vertraglich sichernDicht machen lohnt sichModerne Fenster verlangen einen intensiveren LuftaustauschHamburgische Wohnungsbaukreditanstalt (WK)Besenbinderhof 3120097 HamburgTel: 040 / 24 84 6-0Fax: 040 / 24 84 6-432E-Mail: info@wk-hamburg.deDie WK im Internet

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