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Wärmepumpe und Sonnenkollektoren müssen zum Haus passen

Erneuerbare Energien machen unabhängig von Öl und Gas und wirken sich positiv aufs Klima aus. Auch viele Hausbesitzer suchen ihr Heil mittlerweile in Wärme aus Sonne, Boden, Wasser oder Luft. Doch Vorsicht – nicht alles, was die bunten Prospekte der Hersteller anpreisen, kann man für bare Münze nehmen. So sollte man etwa bei den Jahresarbeitszahlen (JAZ) von Wärmepumpen genau hinschauen. Ab einem Wert von vier arbeiten sie effizient. Allerdings sind die JAZ oft für Heiztemperaturen von maximal 35 Grad ausgelegt.

Höhere Vorlauftemperaturen von 55 oder mehr Grad schaffen die meisten Wärmepumpen zwar, doch ihre Effizienz kann durch den rapide ansteigenden Strombedarf bis unter die Wirtschaftlichkeitsgrenze sinken. Auch für die Nutzung von Solar-Wärmekollektoren gibt es keine Patentlösung. Entscheidend für den Wärmeertrag sind Standort und Lage des Hauses sowie seine Ausrichtung zur Sonne. Hanglagen oder hohe Bäume spielen ebenfalls eine Rolle.Viele Fachhandwerker wollen verkaufen und berücksichtigen bei der Planung von Anlagen nicht immer alle Faktoren wie Standort, Zustand der Wärmedämmung oder des vorhandenen Heizsystems. Sinnvoll ist es daher oft, einen Energieberater, beispielsweise von der unabhängigen Verbraucherschutzorganisation Bauherren-Schutzbund e.V. (BSB), zu beauftragen, der alle Aspekte beachtet. (djd/pt)

Der BSB in der Region Erfurt:

Evelyn Wernecke
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Tel.: (0361 / 7 42 93 29
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