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weberhaus_kubus_200px_72dpi  Auf dem Markt der Immobilienfinanzierung tut sich etwas. Mit neuen Angeboten versuchen die Anbieter, die Finanzierung besser auf ihre Kunden abzustimmen und Marktanteile zu gewinnen. Bei den meisten Deutschen sind die neuen Produkte aber noch nicht angekommen. Allein die klassischen Darlehen sind bei rund drei Vierteln der Befragten bekannt. Das ergab eine Online-Befragung des Mannheimer Baugeldvermittlers HypothekenDiscount.
Vollfinanzierung und Festzinsdarlehen, diese Begriffe sagen der breiten Bevölkerung etwas. Neue Kreditformen wie die Sorgloshypothek oder variable Darlehen sind hingegen weitgehend unbekannt. Die Umkehrhypothek ist nur rund 7 Prozent der Befragten ein Begriff, KfW-Kombikredite kennen ebenso nur ein Drittel der Befragten. „Das ist problematisch, denn die Kunden können ihren Berater nur nach Produkten fragen, von denen sie schon einmal gehört haben“, erläutert Kai Oppel, HypothekenDiscount. Im Vergleich zu ähnlichen Studien in den vergangenen Jahren hat sich damit am Kenntnisstand wenig geändert.

Neuer Trend – Immobilienverrentung
Oppel sieht hier vor allem die Anbieter von Immobilienfinanzierungen in der Pflicht: „Sie müssen die Kunden besser informieren. Ein breites Kreditangebot kann entscheidende Wettbewerbsvorteile bringen.“ Die Umkehrhypothek oder Reverse Mortgage ist dafür ein gutes Beispiel. Erklärt man das Produkt, halten es immerhin 24 Prozent der Befragten für interessant und zukunftsträchtig. „Das Thema Immobilienverrentung ist im Kommen“, sagt Kai Oppel. „Anbieter sollten vor allem ältere Kunden auf diese Hypothek aufmerksam machen.“
Seit einigen Monaten gibt es mit ImmoRentenPlus die erste echte Umkehrhypothek in Deutschland. Das Produkt ist konzipiert für Ruheständler ab 65 Jahre, die ein Eigenheim besitzen und es selbst bewohnen – und die ihre Finanzsituation aufbessern möchte. Das Besondere an diesem Darlehen: Die Kunden erhalten eine einmalige steuerfreie Auszahlung auf einen Teil des Immobilienwertes. Anders als bei anderen Krediten, müssen sie jedoch keine Zins- und Tilgungszahlungen leisten solange sie die Immobilie selbst nutzen.
Rentner behalten die volle Flexibilität. Sie können jederzeit ihr Haus verkaufen. Erst dann wird das Darlehen inklusive Gebühren und Zinsen vom Kaufpreiserlös abgezogen – die Differenz steht zur freien Verfügung. Somit partizipiert der Darlehensnehmer auch an einer künftigen Wertsteigerung. Der vertraglich fixierte Überschuldungsschutz garantiert zudem, dass der Rückzahlungsbetrag maximal auf den Verkaufserlös gedeckelt ist. Voraussetzungen: Das Haus muss mindestens 100.000 Euro wert sein und vom Darlehensnehmer bewohnt werden. Der jüngste im Haushalt lebende Partner muss mindestens 65 Jahre alt sein. (ots)
HypothekenDiscount Postfach 10 15 10 68015 Mannheim
Tel.: 0800 / 600 80 60 Fax: 0800 / 600 80 61
E-Mail: info@hypothekendiscount.de
Homepage von HypothekenDiscount
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