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Der Neubau eines Wohnhauses in der Erfurter Altstadt darf sich seit kurzem „Das goldene Haus“ nennen. Architekt Joachim Deckert bekam den Preis für das von ihm entworfene Gebäude nach dem Dom von der Zeitschrift „Das Haus“ sowie den Landesbausparkassen verliehen. Deckert hatte sich nahe dem Dom seinen persönlichen Wohntraum verwirklicht und ein Gebäude errichtet, das sich architektonisch dem mittelalterlichen Charme Erfurts unterordnet. Die Jury bezeichnete das Projekt als „hervorragendes Beispiel, wie man innerstädtische, problematische Baulücken meisterhaft elegant und günstig füllen kann“.

Das neue Wohnhaus ist auf einer Brache entstanden, auf der noch bis 1986 das mittelalterliche „Haus zur Rose“ stand. Wegen Baufälligkeit musste das Gebäude bereits zu DDR-Zeiten abgerissen werden. Wegen seiner Größe galt das Areal lange als unbebaubar – das Gelände hat gerade einmal eine Fläche von 60 Quadratmetern. Deckert konzipierte seinen Neubau daher über vier Etagen, die zusammen eine Wohnfläche von 135 Quadratmetern und eine Nutzfläche von 28 Quadratmetern ergeben. Die moderne Architektur wurde geschickt in das Erscheinungsbild der Erfurter Altstadt integriert. Mit 1.521 Euro pro Quadratmeter bewegen sich die Kosten für den Neubau im sogenannten Low-Budget-Bereich.

Der Wettbewerb „Das Goldene Haus“ wird seit 29 Jahren von den Landesbausparkassen und der Zeitschrift „Das Haus“ ausgeschrieben. Bislang wurden 313 Objekte ausgezeichnet und 867.000 Euro an Preisgeld ausgereicht. Der Hauptpreis ist mit 8.000 Euro dotiert. Gewürdigt werden Beispiele für „Bauen im Bestand“. In diesem Jahr musste sich die Jury unter 77 Einsendern entscheiden.

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