Ob Massivhaus oder Fertighaus in Ulm: Kommt ein Gebäude in die Jahre, macht sich das auch bei den Fenstern bemerkbar. Ganz preiswert ist der Tausch der alten Fenster gegen neue, dichte Fenster nicht. Deshalb fragen sich viele Bauherren in Ulm: „Rechnet sich das überhaupt?“ Ja, lautet die unmissverständliche Antwort von zwei Experten, die es wissen. Prof. Gerd Hauser von der TU München und Dr. Rolf-Michael Lüking haben im Auftrag des Verbandes Fenster + Fassade eine Studie überarbeitet. Sie belegt: Neue Fenster lassen wertvolle Wärme im Haus und helfen, Nebenkosten zu reduzieren.

Undichte Fenster verschwenden Energie

„Je älter ein Fenster ist, umso höher fallen die Einsparungen beim Austausch aus – das macht sich bereits bei der nächsten Nebenkostenabrechnung positiv bemerkbar“, verspricht Ulrich Tschorn, Geschäftsführer des VFF. Laut Studie gibt es ein Fenster mit Dreifach-Wärmedämmglas pro Einheit bereit für rund 500 Euro. Hochgerechnet könnten mit neuen Fenstern Kosten von bis zu 50 Prozent für Wärme und Energie gespart werden, so der VFF.

Aus energetischer Sicht lohnt sich ein Austausch insbesondere bei Fenstern, die vor 1995 verbaut wurden. Wer Fenster austauschen will oder muss, sollte jedoch nach Ansicht des VFF keine halben Sachen machen. Die Lebensdauer eines neuen Fensters beträgt im Schnitt 48 Jahre.

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