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tecalor_dhh_wiesbaden_270px_72dpi  Ein überzeugendes architektonisches Konzept zeichnet die 18 farbenfrohen Doppelhaushälften aus, die in Wiesbaden-Biebrich am Strohschnitterweg entstanden. Bei der Planung des Quartiers setzte man auf Ressourcenschonung, was bedeutete: kleine Grundstücke und eine verdichtete Bebauung. Außerdem kommen die kompakten Baukörper mit weniger Energie aus. Fußbodenheizungen und die Nutzung von Erdwärme komplettieren das Konzept.

Der Bauherr, die GWW Wiesbadener Wohnbaugesellschaft, entschied sich für zwei Gebäudetypen: das Mehrgenerationen- und das Start-up-Haus. Beide verfügen über zwei Vollgeschosse, ein Dachgeschoss mit Terrasse und einen Keller, der sich zum Garten öffnet. Durch unterschiedliche Breiten der Häuser entsprechend der Lage auf dem bebauten Gesamtgrundstück ergeben sich Modifikationen. Die Grundrisse sind so flexibel konzipiert, dass hier Einzelpersonen wie Paare, aber auch große Familien leben können.

Flexibel für demografischen Wandel

Nach dem Auszug der Kinder, dem ‚Rückbau’ der Familie also, können diese Etagen wieder separiert werden – für eine Vermietung oder berufliche Nutzung. Da beide über einen Freisitz verfügen – im Garten sogar barrierefrei bzw. als Terrasse im Dachgeschoss – sind sie attraktiv. Beim Grundriss konnten sich die Käufer für offene oder zonierte, geschlossene Lösungen entscheiden, die spätestens gebraucht werden, wenn sich Nachwuchs anmeldet.

Die Baukörper haben so gar nichts gemein mit 08-15-Reihenhäusern. Ockerfarbene Fassadenvorsprünge verleihen ihnen Charakter und Lebendigkeit. Abgewogen dazu sind die großzügig gegliederten Fensterflächen. Alle Häuser sind so angeordnet, dass günstige Blickachsen und eine gute Besonnung bestehen. Hausgärten bilden einen zusammenhängenden Grünbereich und Fußwege sorgen für Kommunikation.

Der ökologische Planungsansatz mündete auch in die Entscheidung für Nutzung von Erdwärme durch Wärmepumpentechnik. Pro Doppelhaushälfte kommt eine TTF 10 cool von tecalor zum Einsatz, die heizen und im Sommer passiv kühlen kann. Wer im Dachgeschoss lebt, weiß letzteres besonders zu schätzen.

Aufgrund der Grundstücksgröße war nur eine Bohrung pro Haus möglich. Deshalb wurden die Sonden bis auf 140 Meter geteuft, was eine Genehmigung des Bergbauamtes notwendig machte. Die Fußbodenheizung arbeitet wirtschaftlich mit 35 Grad im Vorlauf und 28 Grad im Rücklauf. Da die Rohre der einzelnen Heizkreise in einem Abstand von 10 Zentimetern verlegt wurden, übernimmt der Estrich die Pufferfunktion – so dass auf einen Speicher verzichtet werden konnte. Auch das Warmwasser wird mit einem Zeitschaltprogramm über die Wärmepumpe erzeugt. (prg)

tecalor GmbH
Fürstenbergerstr. 77
37603 Holzminden

Tel.: 05531 / 99 06 8-0
Fax: 05531 / 99 06 87 12

E-Mail: info@tecalor.de
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