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Besitzer von Einfamilienhäusern sind mit der Technik so genannter Blockheizkraftwerke offenbar bestens vertraut. Obwohl diese Form der Energieerzeugung erst seit 2011 marktfähig ist, sind die Blockheizkraftwerke in Nordrhein-Westfalen bekannter als angenommen. Mit der kombinierten Strom- und Wärmeerzeugung ist mittlerweile jeder dritte Bundesbürger vertraut, wie der in Krefeld beheimatete Flüssiggashersteller Primagas mitteilte. Das geht aus einer repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts TNS Emnid im Auftrag von Primagas hervor.

32 Prozent gaben der Umfrage zufolge an, bereits von den neuen Mikro-Blockheizkraftwerken, kurz BKHW, gehört zu haben. Den Flüssiggashersteller Primagas freut das – denn die ersten gasbetriebenen BKHW-Modelle sind erst seit 2011 auf dem Markt erhältlich. Vor allem in Einfamilien- und Zweifamilienhäusern kommen die gasbetriebenen Strom- und Wärmeerzeuger zum Einsatz. Allerdings: Die neue Technik ist eher bei Männern (49 Prozent der Befragten) als bei Frauen (19 Prozent der Befragten) bekannt.

Der Umfrage zufolge ist die neue Form der Strom- und Wärmeerzeugung eher in Regionen ein Begriff, in denen zwischen 5.000 und 20.000 Menschen leben. Dort liegt der Bekanntheitsgrad bei 56 Prozent. In Städten mit 500.000 Einwohnern und mehr kennen dagegen nur 24 Prozent Blockheizkraftwerke. „Ein Grund für diese Unterschiede liegt in den verschiedenen Wohnformen“, sagt Primagas-Sprecherin Nicole Gorke.

Blockheizkraftwerke sind ein Gewinn für die Umwelt – und für den Geldbeutel von Hausbesitzern. So ist der über die Anlage erzeugte Strom nicht nur zwei Drittel günstiger als der Strom von konventionellen Stromanbietern. Blockheizkraftwerke produzieren auch 30 Prozent weniger klimaschädliches CO2.

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