Ob als Hobbyraum, Gästezimmer oder Rückzugsort – Gartenhäuser haben Konjunktur. Nach Angaben der BHW Bausparkasse werden jedes Jahr bundesweit 300.000 Gartenhäuser verkauft. Ein Gartenhaus ist nach Ansicht von Immobilienexperten eine gute Möglichkeit, die Nutz- und Wohnfläche einer Immobilie kostengünstig zu erweitern.

Inzwischen haben sich viele Hersteller auf die Planung und den Bau von Gartenhäusern spezialisiert, die sich deutlich von einstigen Holzgartenhäusern unterscheiden. Vor allem architektonisch bietet der Markt inzwischen eine gute Auswahl interessanter Gartenhausentwürfe, die sich optisch sogar an das Äußere des Hauptwohnhauses anpassen lassen. „Die Architektur im Kleinformat bedient dabei viele Bedürfnisse“, erklärt die BHW Bausparkasse.

Gartenhäuser ohne Aufwand errichten

Gartenhäuser lassen sich ohne großen Aufwand errichten. Viele Hersteller bieten sie in Modulbauweise an. Die Teile für das Gartenhaus werden vorgefertigt geliefert und müssen in der Regel nur noch auf einem eigens dafür gegossenen Fundamt montiert werden. Besonders gefragt seien kubisch-schlichte Bauten mit großen Fensterfronten, die das Haupthaus auch stilistisch ergänzen. „Gartenhäuser bieten als kleine Zweit-Immobilien großen Zusatznutzen, wenn sie das ganze Jahr über nutzbar sind“, sagt Tim Rehkopf von der BHW Bausparkasse.

Bei einer Größe von bis zu 60 Quadratmetern lassen sich Gartenhäuser flexibel nutzen – etwa als Hobbyraum, als Werkstatt, Atelier oder als geräumige Gästeunterkunft. Aber: Je größer und umfangreicher ein Gartenhaus ist, umso eher hat die Baubehörde ein Wörtchen mitzureden. Wer sich für ein Gartenhaus entscheidet, ist daher gut beraten, vor dem Aufbau vor Ort Informationen darüber einzuholen, ob das Bauvorhaben genehmigungspflichtig ist. (bhw/ gäd.)

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