hn-02-2015-waermepumpe  Immer mehr Bauherren bevorzugen die Wärmepumpe als primäre Heizquelle. Dies ergibt sich aus den jüngsten Untersuchungen des Bundesverbandes Wärmepumpe e.V. (bwp). So populär war Energiegewinnung aus Abwasser, Luft und Erde damit noch nie.

Demnach ist die Anzahl von Wärmepumpen als Heizquelle nach Angaben des Verbandes in neugebauten Wohngebäuden auf 32,2 Prozent gestiegen. Dies ist ein Zuwachs von zwei Prozent gegenüber dem Vorjahr. 2007 wurden bundesweit 13,2 Prozent der Neubauten mit einer Wärmepumpe augestattet. 2009 waren es mit 25,1 Prozent schon beinahe doppelt soviel. 2013 lag ihr Anteil bereits bei 32,2 Prozent. Bei Einfamilienhäusern sind es sogar 33,8 Prozent. „Der stetige Anstieg der Neubauten mit Wärmepumpe zeigt, dass Endkunden die Wärmepumpe immer mehr als das Heizsystem der Zukunft wahrnehmen, mit dem sie auch noch in 20 Jahren und länger ihr Haus zuverlässig beheizen können“, stellt Karl-Heinz Stawiarski, Geschäftsführer des Bundesverbandes Wärmepumpe (BWP) e.V., fest.

Wärmepumpe in den neuen Bundesländern beliebt
Die Wärmepumpe ist vor allem in den neuen Bundesländern beliebt. Thüringen belegt die Spitzenposition mit 47,7 Prozent, gefolgt von Sachsen und Sachsen-Anhalt im Ländervergleich. Berlin hingegen gehört laut bwp-Statistik zu den Schlusslichtern. Mit nur 23 Prozent ist das Kontingent an Wärmepumpen im Neubau vergleichsweise gering. Wärmepumpen nutzen die im Erdreich, in der Luft und im Abwasser gespeicherte Energie und erzeugen daraus Wärme und warmes Wasser für Haus und Wohnung.

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here