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Moderne Klimatechnik muss zum Haus passen

Aufwendig gedämmte und luftdichte Gebäude sind Voraussetzung für einen sparsamen Energieverbrauch der Heizung und verbessern zudem das subjektive Wohlbefinden der Hausbewohner. Die Luftfeuchtigkeit aber, die durch Atmung und Schwitzen, Kochen oder Duschen in Form von Wasserdampf freigesetzt wird, bleibt in einer dichten Gebäudehülle „gefangen“.

Bis zu 14 Liter Wasserdampf fallen bereits in einem normalen Vier-Personen-Haushalt jeden Tag an. Ist die Luft mit Feuchtigkeit gesättigt, kondensiert der Dampf zu Wasser, das sich an den Wänden niederschlägt.
Etwa alle zwei Stunden sollte die verbrauchte, feuchte Raumluft komplett ausgetauscht werden. In einem normalen Haushalt genügt es in der Regel, regelmäßig durch weites Öffnen der Fenster stoßzulüften.
„Bei Niedrigenergiehäusern überlässt man den Luftaustausch dagegen am besten einer Lüftungsanlage, bei Passiv- oder Niedrigenergiehäusern ist eine geregelte Lüftung, am besten mit Wärmerückgewinnung, sogar unabdingbar“, betont Peter Peltz, Bauherrenberater des Bauherren-Schutzbund (BSB) im Regionalbüro Freiburg.
Die Verbraucherschutzorganisation stellt ein Ratgeberblatt zum Thema „Richtiges Heizen und Lüften“ bereit. Dort gibt es auch Adressen unabhängiger Bauherrenberater, die Hausbesitzer bei der Auswahl der richtigen Lüftungs- und Klimatechnik unterstützen. (djd/pt).

Der BSB in der Region Freiburg
Falkensteinweg 10
79279 Vörstetten
Tel.: 07666 / 94 85 95
Fax: 07666 / 94 85 96
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