Aktuell Bau GmbH

„Wie lang ist die Lebensdauer eines Fertighauses?“ – mit dieser Fragestellung werden Fertighausanbieter erstaunlich oft konfrontiert, da Bauinteressenten diese sehr beschäftigt. Man möchte ja schließlich sein Kapital sichern und langfristige Werte schaffen. In diesem Zusammenhang traut der Großteil der Bevölkerung dem konventionellen Massivbau deutlich mehr zu. Ursächlich für diese Einschätzung ist sicherlich, dass Häusern in Fertigbauweise oft auch heute noch das negative Image von Fertighäusern der ersten Generation anhaftet.
 
In der Zwischenzeit hat sich viel getan – dass sich vorgefertigte Häuser in Sachen Qualität, Material und Technik grundsätzlich weiterentwickelt haben, blieb dabei jedoch den Meisten verborgen. Heute haben wir es mit sehr ausgefeilten, durchdachten und aufwendigen Holzständerkonstruktionen zu tun, welche in Sachen Energieeffizienz und Funktionalität den konventionellen Bau in seine Schranken weisen.Aber auch hinsichtlich Langlebigkeit bzw. Nutzungsdauer liegt der Fertigbau heute mit dem Massivbau auf Augenhöhe – so zeigte eine Studie der Universität Leipzig anhand 250.000 untersuchter Holzhäuser im Alter von bis zu 30 Jahren bereits 2002, dass moderne Holzfertighäuser in ihrer Gesamtnutzungsdauer gleichauf mit Massivbauten liegen.
Einen weiteren Beweis für die Langlebigkeit von Holzhäusern haben wir tagtäglich vor Augen: Die jahrhundertealten Fachwerkhäuser in vielen deutschen Altstädten sind im Prinzip nichts anderes als Holzständerhäuser und damit die Ahnen des modernen Fertigbaus.
Einer dieser Platz-Bauherren ist Berthold Denk, der auf der Schwäbischen Alb in einem PLATZ- Haus der ersten Generation aufgewachsen ist. Das Haus befindet sich im Familienbesitz und ist ein liebgewonnenes Schmuckstück. Im Gespräch berichtete der Besitzer über seine Erfahrungen:

Herr Denk, wann wurde ihr PLATZ-Haus gebaut?

Unser Häusle wurde 1951 fertig gestellt.

Wie zufrieden waren Sie damals mit der Bauausführung, und wie bewerten Sie die langfristige Qualität des Hauses?

Auf Qualität wurde damals sehr geachtet, nicht zuletzt auch wegen der freundschaftlichen Beziehungen zwischen unseren Eltern und den damaligen Inhabern der Firma Platz.

Wie fühlt es sich an, in einem Holzfertighaus zu wohnen?

Auch als Kinder genossen wir vom ersten Tagen an die wohlig warme Atmosphäre im Haus, die wir nicht nur der heimeligen Einrichtung unserer Eltern, sondern auch dem Kachelofen und dem damals als Baumaterial verwendeten Holz zuschrieben.

Mussten Sie seit dem Einzug wesentliche Nachbesserungen außerhalb der normalen Renovierungsarbeiten durchführen?

Die Isolierung des gesamten Kellers erfolgte in den 60-er Jahren mit den damals üblichen Mitteln. Der vordere Kachelofen wurde auf Ölbetrieb umgestellt. Bei der zweiten Heizeinheit im hinteren Teil war aus technischen Gründen eine Umstellung auf Öl nicht möglich. Alles andere – inklusive der Sprossenfenster – ist noch original.

Würden Sie sagen, dass für Sie der Bau eine gute Wertanlage war?

Wir meinen ja! Seit dem Tod unserer Mutter im Jahr 1988 nutzen wir das Haus zwar vorwiegend nur noch im Sommer, freuen uns aber bei jedem Wiederkommen an Anblick und Ausstattung.

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!

Ich akzeptiere

Please enter your name here