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hn_01_04_rasenmaeher  Kein Thema sorgt derart oft für Streit mit dem Nachbarn: das Rasenmähen. Tatsächlich hat der Gesetzgeber einige Regeln formuliert, die Hausbesitzer bei der Pflege ihres Gartens in die Schranken weisen. Vor allen der Einsatz von Geräten und Maschinen ist demnach streng definiert. Als Grundregel gilt: Alles, was Lärm verursacht, darf an Sonn- und Feiertagen sowie in der Zeit von 20 Uhr abends bis 7 Uhr morgens nicht benutzt werden.
Die konkreten Regelungen finden sich sowohl im Bundesimmissionsschutzgesetz als auch in verschiedenen Lärmschutzverordnungen, teilt die ARAG-Rechtsschutzversicherung mit. So ist in der Bundeslärmschutzverordnung festgehalten, dass Heckenscheren, Rasenmäher, Rasentrimmer und Rasenkantenschneider sowie Schredder in Wohn- und Kleinsiedlungsgebieten nicht an Sonn- und Feiertagen sowie zwischen 20 und 7 Uhr verwendet werden dürfen. „Wer seine Hecke oder seinen Rasen dagegen mit reiner Muskelkraft schneiden möchte, darf das jederzeit tun“, erklären die ARAG-Rechtsexperten. Der Einsatz von Freischneidern oder Laubbläsern ist nicht nur zwischen 20 und 7 Uhr verboten, sondern auch zwischen 7 und 9 Uhr, 13 und 15 Uhr sowie 17 bis 20 Uhr.
Allerdings gelten auch für Hobbygärtner ausnahmen. Die Regelungen der Bundeslärmschutzverordnung finden unter anderem auf dem Dorf oder in sogenannten Mischgebieten keine Anwendung. „Dort dürfen Rasenmäher und Co. jederzeit betrieben werden.“ Grenzen könnten allenfalls durch die allgemeine Nachtruhe und mögliche Sonderregelungen gesetzt werden, erklärt die ARAG. Darunter fallen unter anderem kommunale Satzungen, in denen bestimmte Ruhezeiten festgeschrieben sind.

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