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So lassen sich Algen auf umweltfreundliche Art beseitigen

algenfrei_djd_gartenteich_270px_72dpi  Wenn sich das Wasser im Schwimmteich zunehmend eintrübt, ist dies ein deutliches Warnsignal. Übermäßiges Algenwachstum weist auf Probleme mit der Wasserqualität hin – der gesamte Teich droht schlimmstenfalls zu „kippen“. Oft genug behelfen sich Hobbygärtner in diesen Fällen mit Chemikalien. Dabei lässt sich dem Problem umweltfreundlicher zu Leibe rücken: etwa mit Ultraschall, der für das menschliche Ohr nicht hörbar ist.
 

Die Wirksamkeit des ökologischen Verfahrens habe sich in vielen Untersuchungen bestätigt, betont der unabhängige Schweizer Biologe und Gewässerspezialist Peter Bossard: „Mit Ultrabeschallung lässt sich das Algenwachstum in Teichen mit geringem Aufwand bekämpfen und in Grenzen halten, ohne dass man dazu umweltgefährdende oder gar giftige Chemikalien einsetzen muss.“ Zudem lässt sich die Methode nahezu überall nutzen: Dazu wird lediglich an geeigneter Position im Wasser der Ultraschallgeber platziert und mit Energie versorgt.Mindesttiefe von 30 ZentimeternDas Gerät sendet akustische Wellen im Bereich von 25 bis 55 Kilohertz aus, was den Algenbewuchs sukzessive beseitigt. „Die Algen sterben meist innerhalb von zwei bis drei Wochen ab, das Wasser wird aber bereits nach wenigen Tagen deutlich klarer“, sagt Martin Studer, Geschäftsführer vom Hersteller ClickSonic. Das Unternehmen stellt Geräte mit Reichweiten von fünf bis 150 Metern her und berät auch hinsichtlich der Platzierung im Wasser. Damit das Verfahren erfolgreich sein kann, sollte der Gartenteich eine Mindesttiefe von 30 Zentimetern aufweisen. Der Ultraschall ist für Mensch und Tier harmlos, sagt Biologe Bossard: „Der Schallgeber erzeugt im Wasser so hohe Pfeiftöne, dass sie vom Menschen nicht wahrgenommen werden können. Und da Schall nicht in die Kategorie der elektromagnetischen Wellen gehört, besteht auch keine Gefahr von Elektrosmog.“ Bei dauerhafter Anwendung beugen die Akustikwellen zugleich neuem Algenwachstum vor.Tipps gegen neuerliches AlgenwachstumUm einem neuerlichen Algenwachstum entgegenzuwirken, sollten Gartenbesitzer die Frischwasserzufuhr möglichst gering halten, Fadenalgenmatten regelmäßig aus dem Wasser fischen, damit die gebündelten Nährstoffe aus dem Wasser entzogen werden und möglichst wenig Pflanzendünger in den Teich gelangen lassen, insbesondere keine phosphor- und stickstoffhaltigen Komponenten. (djd/pt).ClickSonic AGEisengasse 2CH-6004 LuzernTel.: +41 41 /41 07 100 Fax: +41 41 / 41 07 110E-Mail: info@clicksonic.comHomepage von ClickSonicDas könnte Sie ebenfalls interessieren:Schwimm- oder GartenteichSauna und SchwimmbadWasserwelt im Garten 

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