Die Immobilienpreise in Städten steigen weiter kräftig an. Zu diesem Schluss kommt die Postbank in ihrem soeben vorgelegten Wohnatlas 2018: „Die Kaufpreise für Immobilien werden vor allem in und um die urbanen Zentren weiter ansteigen.“ Gut für Hausbesitzer: Ihre Immobilie legt bis zum Jahr 2030 an Wert zu.

Grund für steigende Immobilienpreise in Städten ist die große Nachfrage am Wohnungsmarkt. Allerdings gibt es nach Darstellung der Postbank große regionale Unterschiede.  Ganz an der Spitze steht wie in den Vorjahren München mit einem jährlichen Plus von rund 1,5 Prozent. Dort müssen Immobilienkäufer im Schnitt 6.789 Euro pro Quadratmeter bezahlen. Ganz so dramatisch wie die Preissprünge im vergangenen Jahr wird es aber nicht mehr.

Immobilienpreise in Städten verteuern sich moderat

„Die Zeiten der Preissprünge in den Metropolen dürften aber dem Ende entgegengehen. Wertsteigerungen sind weiterhin drin, aber die Preisentwicklung flacht zunehmend ab“, sagt Eva Grunwald, Bereichsleiterin für das Immobiliengeschäft Privatkunden bei der Postbank. Platz zwei der teuersten Städte belegt Düsseldorf, gefolgt von Hamburg. Die höchsten Immobilienpreise in Städten verzeichnete aber Berlin. Dort stieg innerhalb eines Jahres der durchschnittliche Quadratmeterpreis um 11,4 Prozent auf 3.676 Euro pro Quadratmeter.

Im Osten wohnt es sich günstiger

Ein Blick auf die Immobilienpreise in kleineren Städten: In Heilbronn ist der Quadratmeter für 2.532 Euro zu haben – allerdings steigen die Preise um rund 3 Prozent. Richtig „preiswert“ ist es hingegen in Cloppenburg, wo der Quadratmeter mit 1.666 Euro angegeben wird. Während im Westen die Immobilienpreise in Städten meistens steigen, sinken sie in Ostdeutschland. Nur Leipzig, Berlin und Dresden stellen eine Ausnahme dar. Wertverluste zeichneten sich auch in einigen Regionen im Ruhrgebiet und im Saarland ab. Die Experten sagen: „Angesichts der sinkenden Bevölkerungszahlen drohen bei Immobilien Wertverluste.“ (gäd.)

Details zum Wohnatlas 2018 können Sie im Internet abrufen:

Postbank Wohnatlas 2018

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