Eine Immobilie ist für viele Deutsche als Altersvorsorge nach wie vor attraktiv. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der PSD Bank Nord. Jeder zweite Deutsche investiert in ein eigenes Haus oder in eine eigene Wohnung, um vor allem im Alter belastenden Mietzahlungen aus dem Weg zu gehen – und das trotz steigender Immobilienpreise. Für die Studie mit dem Titel „ Die Sicht des Immobilienmarktes“ waren 1.005 Deutsche im Alter von 35 bis 54 Jahren befragt worden.

Grund für eine Immobilie als Altersvorsorge sind die steigenden Preise. Demnach gehen 70 Prozent der Deutschen davon aus, dass in den kommenden drei bis fünf Jahren die Konditionen für den Erwerb von Wohnungen oder Einfamilienhäusern weiter anziehen. Demzufolge ist die Nachfrage nach Immobilien derzeit hoch. Wer ein eigenes Haus oder eine Wohnung erwerben will, sieht darin viele Vorteile. „Für mehr als die Hälfte besteht der größte Vorteil darin, keine Miete zahlen zu müssen“, erklärt die PSD Bank Nord. Ein weiteres Kriterium: Immobilien steigen im Wert. So hat die PSD Bank Nord vor allem in Städten wie Hamburg oder München deutliche Wertsteigerungen beobachtet.

Wohneigentum in München am teuersten

Wer in Hamburg Wohneigentum erwirbt, muss aktuell im Schnitt mit einem Kaufpreis von 4.700 Euro pro Quadratmeter rechnen. In München hingegen kostet der Quadratmeter inzwischen 7.000 Euro. Tendenz steigend. Wer hingegen mit dem Erwerb einer Immobilie hadert, fürchtet sich in erster Linie vor hohen Nebenkosten. Der Studie zufolge gaben zudem 53 Prozent der Befragten an, dass ihnen das Eigenkapital zum Immobilienkauf fehlt. (gäd.)

Haus des Jahres 2017

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