Kasseler Holzbesitzer, die ihr Massivhaus oder Fertighaus mit Holzpellets heizen, sind klar im Vorteil. Der Preisunterschied zwischen Heizöl und Holzpellets beträgt satte 46 Prozent, teilte der Deutsche Energieholz- und Pellet-Verband (DEPV) mit. Ein Kilogramm Holzpellets kostete dem aktuellen Preisindex des DEPV zufolge 24,14 Cent – und damit vier Prozent mehr als im Vormonat. Das sei wegen der gestiegenen Nachfrage saisonüblich, erklärte der DEPV.

Die mit Holzpellets erzeugte Wärme kostet aktuell 4,93 Cent. „Zum Winter legt der Preis für Holzpellets regelmäßig leicht zu“, sagt Martin Bentele, der geschäftsführende DEPV-Vorsitzende. „Das liegt vor allem an den gestiegenen Kosten für den Ausgangsrohstoff, den Sägespänen.“ Im Gegensatz zu fossilen Brennstoffen wie Gas oder Öl sei der Preis für Pellets aber transparent und nachvollziehbar. Der Verband geht davon aus, dass der Preis für Holzpellets in den kommenden Wochen weiter steigen wird.

Monatlich veröffentlicht der Deutsche Energieholz- und Pelletverband einen Preisindex – gestaffelt nach drei Regionen. Im Schnitt schlug die Tonne Holzpellets im Norden Deutschlands mit 237,62 Euro zu Buche und war dort damit bundesweit am günstigsten. In Mitteldeutschland mussten Hausbesitzer eine Tonne des Brennstoffes bereits mit 247,93 Euro bezahlen, wohingegen im waldreichen Süden die Tonne Holzpellets im Oktober 238,39 Euro kostet. Die Adressen von zertifizierten Pellethändler hat der DEPV im Internet zusammengefasst.

 

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