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Nürnberg stöhnt über die steigenden Ölpreise – sie schlagen sich nicht nur bei den Benzinpreisen in der fränkischen Metropole nieder, sondern auch bei der Heizkostenabrechnung. Holzpellets sind aus der Sicht des Klimaschutzes nicht nur als Alternative zu dem irgendwann versiegenden Öl zu sehen. Der nachwachsende Rohstoff ist auch im Vergleich zum Heizöl fast halb so teuer. Das ergibt die aktuelle Monatsstatistik des Deutschen Energieholz- und Pellet-Verbandes (DEPV). Experten raten Nürnbergern deshalb, angesichts steigender Ölpreise nach umweltfreundlichen Alternativen zu suchen.

Die vom DEPV für den Monat März vorgelegten Zahlen sprechen eine eindeutige Sprache: Ganze 46 Prozent sind Holzpellets im Vergleich zu Heizöl billiger. Im Schnitt mussten Besitzer einer Pelletheizung rund 239,40 Euro pro Tonne zahlen – das waren sogar 50 Cent weniger als im Monat zuvor. „Die Vorzüge des heimischen, nachwachsenden Energieträgers Holzpellets zeigen sich vor allem in den Wintermonaten. Preiskonstanz und breite Verfügbarkeit sind deutliche Vorteile, von denen Betreiber einer Pelletheizung im Winter profitieren konnten“, heißt es hierzu vom DEPV.

„Grundlage für den gleichbleibend niedrigen Preis ist ein funktionierender Markt für Holzpellets, der auf einem bundesweit sehr hohen Restholzangebot und einer breiten Produzenten- sowie Handelsstruktur aufbaut“, sagt Martin Bentele, der geschäftsführende DEPV-Vorsitzende. Wer sich für einen Heizungstausch interessiere, sollte sich nach Darstellung des DEPV den Preisverlauf von Holzpellets in den letzten Jahren anschauen.

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