Energie-Label verraten ab sofort, wie effizient eine Holzheizung ist. Seit dem 1. April 2017 sind Hersteller von Holzheizungen verpflichtet, ihre Produkte mit dem EU-weit gültigen Label zu kennzeichnen. Das Label weist die von Elektrogeräten bekannte Einteilung in verschiedene Effizienzklassen auf, die auf einer Farbskala von grün bis rot abgetragen werden. Wie bei Elektrogeräten gilt: Je grüner, desto effizienter. Bezeichnet werden die Klassen mit Buchstaben-Codes von A++ bis G, erklärt Martin Brandis, Experte der Energieberatung der Verbraucherzentrale.

Energieeffiziente Holzheizungen

Ziel der entsprechenden EU-Richtlinie sei es, Verbraucher besser über den Energieverbrauch verschiedener Geräte und Systeme zu informieren und so allmählich die Energieeffizienz der auf dem Markt verfügbaren Geräte zu erhöhen. Betroffen sind neue Holzpellet-, Hackschnitzel und Scheitholzkessel – die sogenannten Festbrennstoffkessel. „Die meisten Holzpelletkessel kommen vermutlich in die Klasse A+“, sagt Martin Brandis. „Ist es ein Brennwertkessel, kann auch A++ erreicht werden. So genannte Verbundanalagen – kombiniert mit einer Solaranlage – erreichen jeweils die nächstbessere Klasse.“

Aber: Aufschluss über die zu erwartenden Heizkosten liefert das Label dennoch nicht, sagt Energieexperte Brandis. „Der effizienteste Heizkessel kann nicht sparsam arbeiten, wenn Rohrsystem oder Regelung nicht in Ordnung sind.“

Empfehlenswert sei vor dem Kauf einer Holzheizung eine anbieterunabhängige Beratung, wie sie die Verbraucherzentralen anbieten. Mehr Informationen gibt es auf www.verbraucherzentrale-energieberatung.de oder unter 0800 – 809 802 400 (kostenfrei). (vz/gäd.)

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