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Hohe Energiekosten bringen Oldenburger Hauseigentümer dazu, über eine Heizungsmodernisierung nachzudenken. Nach Auskunft des Forums für Energieeffizienz und Gebäudetechnik e. V. hat die Bundesregierung die Zuschüsse für den Kauf einer neuen Heizungsanlage und den Umstieg auf erneuerbare Energien erhöht. Wie hoch die Zuschüsse für die Heizungsmodernisierung im Einzelnen sind, hat das Forum in einer Informationsbroschüre zusammengestellt.

Das Marktanreizprogramm der Bundesregierung fördert den Kauf von Anlagen für Heizung, Trinkwassererwärmung und zur Bereitstellung von Kälte oder Prozesswärme aus erneuerbaren Energien. Alle Details des Marktanreizprogramms sind ab sofort im Internet abrufbar. Wer Solarkollektoren bis zu einer Kollektorfläche von 40 Quadratmetern anschafft, bekommt eine Mindestförderung von 400 Euro. Kommt gleichzeitig eine neue Biomasseanlage oder eine Wärmepumpe mit einer Solarkollektoranlage zur reinen Warmwasseraufbereitung dazu, gibt es einen Bonus in Höhe von 500 Euro. Ganz neu ist der sogenannte Effizienzbonus in Höhe von 500 Euro für den Einsatz von Wärmepumpen in gut gedämmten Gebäuden.

„Der in der politischen Diskussion oftmals vernachlässigte Wärmemarkt spielt für die Energiewende eine entscheidende Rolle“, sagt Michael Herma, der Geschäftsführer des Forums Energieeffizienz in der Gebäudetechnik e.V. „Schließlich machen Heizung und Warmwasser bis zu 40 Prozent des Energieverbrauchs aus und produzieren ein Drittel der Emissionen.“ Wer einen Zuschuss aus dem Marktanreizprogramm erhalten will, der muss einen Antrag auf Förderung innerhalb von sechs Monaten nach Inbetriebnahme der modernisierten Heizungsanlage beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle , kurz BAFA, einreichen.

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