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duisburg_initiative_erdgas_heizungen  Ein Großteil der Heizungsanlagen muss in Duisburg dringend modernisiert werden. Deutschlandweit sind nach Angaben der Initiative Erdgas pro Umwelt (IEU) zehn Millionen Heizungen von der Erneuerung betroffen. Doch die meisten Duisburger Hausbesitzer zögern damit, die Anlagen technisch auf den neuesten Stand zu bringen. Bei der Befragung von bundesweit 1.000 Hausbesitzern kam heraus, dass immerhin 40 Prozent der Hausbesitzer bundesweit keinen Bedarf sehen, ihre Heizung sanieren zu lassen – mit der Begründung, dass der Heizkessel ja noch intakt sei.
Die Ergebnisse der Studie präsentierten Michael Neitzel von der InWIS und Werner Wilmes von der IEU jetzt. Das Ergebnis: Es besteht im Zusammenhang mit veralteten Heizungen deutschlandweit ein Modernisierungsstau. Befragt wurden vom Institut für Wohnungswesen, Immobilienwirtschaft, Stadt- und Regionalentwicklung (InWis) Haushalte, deren Heizkessel zwölf Jahre und älter sind. Ein Kesseltausch ist aber für einen Großteil der Hausbesitzer kein Thema. „Über 40 Prozent der Befragten gaben einen noch funktionierenden Kessel als Ausschlusskriterium einer Modernisierung an“, teilte die Initiative Erdgas pro Umwelt mit. „Dabei arbeitet ein Heizkessel, der älter als 15 Jahre ist, in der Regel ineffizient und verursacht somit unnötige Kosten.“
In erster Linie sind es nach Angaben der IEU wirtschaftliche Aspekte, die dann doch zu einer Modernisierung eines Heizkessels führen. Knapp 70 Prozent der Befragten gaben an, dass eher Kostengründe als die Motivation des Klimaschutzes zu der Entscheidung führen.
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