Eine Heizung arbeitet effizient, wenn ein Fachmann regelmäßig mit einem hydraulischen Abgleich beauftragt wird. Die Kosten für diesen Einsatz können als haushaltsnahe Dienstleistung abgesetzt werden. Darauf haben jetzt die Initiatoren der vom Bundesumweltministerium geförderten Kampagne „Meine Heizung kann mehr“ hingewiesen. 20 Prozent der Lohnkosten werden demzufolge als Steuerersparnis über das Finanzamt erstattet.

Bei einem hydraulischen Abgleich der Heizung werden Heizungsanlagen so eingestellt, dass die Wärme effizienter im Fertighaus oder Massivhaus verteilt werden kann. Gleichzeitig sinkt der Energieverbrauch. Die Kosten für einen hydraulischen Abgleich betragen zwischen 600 und 1000 Euro – die Hälfte davon sind steuerlich abzugsfähige Lohnkosten, die in der Einkommenssteuererklärung als haushaltsnahe Dienstleistungen aufgeführt werden können. Die Steuerersparnis beträgt auf diese Weise zwischen 60 und 100 Euro. „Um diese in Anspruch nehmen zu können, braucht der Hauseigentümer eine detaillierte Rechnung vom Handwerker, auf der die Lohnkosten extra ausgewiesen sein müssen“, sagen die Initiatoren der Kampagne „Meine Heizung kann mehr“. Zusätzlich müsse der Auftraggeber, also der Besitzer von Fertighaus oder Massivhaus in Erfurt, nachweisen, dass er den Handwerker per Überweisung bezahlt hat. Barzahlungen erkannt das Finanzamt nicht an.

Nach Angaben der Kampagne „Meine Heizung kann mehr“ profitieren Besitzer eines Fertighauses oder Massivhauses in Erfurt gleich doppelt von einem hydraulischen Abgleich: Neben der Steuerersparnis kann ein hydraulischer Abgleich Heizkosten senken – und das bis zu 110 Euro im Jahr. Einsparpotenziale soll es demzufolge auch bei einer vermeintlich gut funktionierenden Heizung geben.

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