Heizungssanierung eines mehr als 80 Jahre alten Bauernhauses

Veraltete Heiztechnik gehört zu den größten Energieverschwendern in Deutschland. Doch nur ein geringer Teil der Heizungsanlagen in Deutschland ist auf dem aktuellen technischen Stand. Deshalb birgt jede Modernisierung auch finanziell erhebliche Einsparreserven. Das Potenzial zeigt sich am Beispiel eines 81 Jahre alten Bauernhauses im niedersächsischen Ahlerstedt zwischen Bremen und Hamburg.
 

Nach Installation eines Öl-Brennwertgerätes mit solarthermischer Unterstützung und der Umsetzung weiterer wärmetechnischer Maßnahmen sank der jährliche Heizölbedarf von 23 auf acht Liter pro Quadratmeter. Bei einer Wohnfläche von 350 Quadratmetern bedeutet dies eine Reduzierung um 5250 Liter pro Jahr.Der Primärenergiebedarf verringerte sich nach der Sanierung um fast zwei Drittel, von 260 auf 93 Kilowattstunden (kWh) pro Quadratmeter und Jahr. Der überwiegende Anteil dieser Einsparung geht auf das Konto des neuen Öl-Brennwertheizgerätes mit Solarunterstützung. Die Anlage mit einem Jahresnutzungsgrad von 98 Prozent hat einen 23 Jahre alten und viel zu groß dimensionierten Standardkessel mit entsprechend niedrigem Nutzungsgrad abgelöst. Heizung und Wärmedämmung erneuertDie Bauherren hatten sich dafür entschieden, auch weiterhin auf den Energieträger Heizöl zu setzen. Ergänzt wird die Anlage von einem 400-Liter-Speicher, der auch den Ertrag der 7,5 Quadratmeter großen Solaranlage bevorratet. Die Sonnenwärme wird zur Warmwassererzeugung genutzt.Den Hausbesitzern war es besonders wichtig, den ursprünglichen Charakter ihres Elternhauses zu erhalten. Deshalb entschieden sie sich für eine so genannte Kerndämmung. Die Luftschicht im zweischaligen Außenmauerwerk wurde mit Kunstharz ausgeschäumt. So konnten sie die Wärmeverluste über die Außenwände minimieren und gleichzeitig die regionaltypische Rotklinkerfassade unangetastet lassen. Neue Wärmeschutzfenster im Untergeschoss und eine wärmegedämmte Hauseingangstür verbessern zusätzlich die Energiebilanz des Gebäudes. Gefördert wurde das Sanierungvorhaben im Rahmen der Aktion Energie-Gewinner durch das Institut für Wärme und Oeltechnik (IWO).

Praxisbeispiele für Modernisierungen von Ölheizungen im Großraum Hamburg zeigt das Institut für Wärme und Öltechnik
Süderstraße 73a
20097 Hamburg
Tel.: 040 / 23 51 13 22
Fax: 040 / 23 51 13 29
Email: info@iwo.de
Homepage des IWO
 

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here