Auch in Berlin steigen die Energiekosten. Eigentümer eines Fertighauses oder Massivhauses in Berlin, die ihre Heizkosten halbieren wollen, kommen um eine Wärmedämmung nicht herum. Mit einer guten Dämmung von Dach, Wänden und Fassade lassen sich bis zu 50 Prozent der Heizkosten in Berlin einsparen, sagt die Verbraucherzentrale. „Wer sein Haus richtig dämmt, muss weniger heizen“, erklärt Diana Siegert, die Energieexpertin der Berliner Verbraucherzentrale.

Hohe Energiekosten in Berlin sind in Fertighäusern oder Massivhäusern insbesondere auf die Heizkosten zurückzuführen. Wie die Berliner Verbraucherzentrale errechnet hat, entweichen bei einem nicht gedämmten Einfamilienhaus zwei Drittel der Wärme ungenutzt – undichte Wände, Dächer oder Fassaden sind schuld daran. Umgerechnet verpuffen dadurch jedes Jahr bei einem Massivhaus oder Fertighaus in Berlin aus den 1960er-Jahren etwa 2.000 Liter Heizöl. „Durch Dämmmaßnahmen können Wärmeverluste verhindert und Heizkosten von bis zu 1.200 Euro jährlich eingespart werden“, teilt die Verbraucherzentrale mit.

Der einzig wirkungsvolle Schutz vor steigenden Heiz- und Energiekosten ist nach Ansicht der Verbraucherzentrale, das Fertighaus oder Massivhaus in Berlin warm einzupacken – also mit einer Wärmedämmung zu versehen. Zwei Zentimeter eines handelsüblichen Dämmstoffes hätten die Wirkung von einer 30 Zentimeter dicken wand auch Hochlochziegeln, erklären die Energieexperten der Berliner Verbraucherzentrale. „Wenn man bedenkt, dass eine Fassade in der Regel nur alle 30 Jahre saniert wird und der Öl- beziehungsweise Gaspreis sich allein in den letzten zehn Jahren in etwa verdoppelt hat, werden sich die Mehrkosten für eine dickere Dämmung gewiss amortisieren“, sagt Energieexpertin Diana Siegert. Bei größeren Investitionen in eine Wärmedämmung empfiehlt sie dringend, unabhängige Experten hinzuzuziehen. Die Verbraucherzentralen haben dafür eine eigene Energieberatung eingerichtet.

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